Donnerstag, 31. Juli 2008

Abgehängt

Habe gerade gemerkt, dass mein Telefonanschluss zu Hause bereits "Kein Anschluss unter dieser Nummer" geworden ist. Die Spezialisten von der Versatel (Kati sagt immer Perversatel) haben mich also bereits heute auf die Mondumlaufbahn geschossen, obwohl sie mir in der neuen Wohnung den Anschluss erst am Dienstag wieder aktivieren. Und ich dachte, wir sind im Digitalzeitalter und das geht inzwischen bei denen mit drei Mausklicks. Falsch gedacht!

Ich bin also bis (hoffentlich nur!) Dienstag weder telefonisch noch übers Internet zu erreichen. Man kann es in dringenden Fällen mit Rauchzeichen, Buschtrommeln, Brieftauben oder Flaschenposten probieren. Ja, Mobiltelefon geht natürlich oooch...


Mitt telefonbolag skojade lite med mig. Så ingen kan nå mig ända till
tisdag - varken i telefon eller via internet. Kanske går det så här...


Mobilis in mobile

Als die Leute noch wie die Affen auf den Bäumen hausten, war alles einfacher: Sie nahmen zwei oder drei ihrer Lieblingszweige mit - und zogen zum nächsten Baum. Auch das mit den Iglus, den Tipis und den Jurten klingt praktikabel. Irgendwann hieß es dann aber plötzlich Immobilie - auf Schwedisch sagt man fastighet (fast = fest) - und alles wurde kompliziert. Nun gibt es Einbauküchen und Umzugskartons. Nun gibt es Logistik. Der Logistik wegen bleibt es nun eine Weile still hier auf Mondschnee. Und ich verschwinde am besten im nächsten Karton - und komme erst in frühestens einer Woche wieder raus.

Beste Grüße
Kater Louis




Ack, vad var det enkelt, tidigare när folk levde som aporna på träden: Man tog med sig bara ett par tre favorit grenar - och flyttade till nästa träd. Även detta med iglo, tipi eller jurta verkade vara väldigt praktikabelt. Men nu heter det fastighet - på tyska säger man Immobilie - och allt har blivit ganska komplicerat. Nu finns det inbyggda köksmöbler och det finns flyttkartonger. Nu har man uppfunnit logistik. På grund av logistiken blir det tyst nu här ett tag. Och jag dyker helst undan i närmaste flyttlåda - och kommer inte ut förrän en vecka.

Bästa hälsningar
Katten Louis


Ach, was werden sie mir fehlen:
Mein Balkon und meine Sonnenaufgänge!

Mittwoch, 30. Juli 2008

Bergmans Musik

"Man kann wohl sagen: Dieses ist die höchste Form der menschlichen Zusammenarbeit: Das Zusammenspiel der 70 bis 100 Musiker in einem Orchester. Es ist herrlich und aufregend, mittendrin zu sitzen oder so ein Orchester zu leiten und wenn ich musikalischer gewesen wäre und nicht diese Berufung, diese Begabung zum Regisseur gespürt hätte, dann wäre ich wohl Dirigent geworden..."

Vor einem Jahr ist Ingmar Bergman gestorben. Wollt ihr wissen, welche Musik er mochte und welche ihn stark berührte? Man kann eine komplette Sommar-Radiosendung aus dem Internet laden - und auch wenn man des Schwedischen nicht mächtig ist: Die Musik, die er ausgesucht hat, die versteht man. Es ist eine wunderbare Palette!




Undantagsvis går det att efterlyssna hela programmet som en gång hade Ingmar Bergman som sommarpratare, alltså det finns inte bara prat utan även alla oförkortade musikstycken. Det var ju just för ett år sedan han gick bort. Jag tycker mycket om hans musikurval. Och även min mormor skulle göra det! Jag ska bränna allt på en skiva och ta med mig den nästa gång jag reser till henne. Ja, det kommer att bli en fin överraskning!

Dienstag, 29. Juli 2008

Lilla istiden

Vad har medeltidens häxjakter med klimatet att göra? Varför finns på gamla holländska målningar bara folk som åker skridskor och ingen som badar? Hade det funnits franska revolutionen även om vintern innan inte hade blivit så hård? Hur kunde resultatet av Sveriges krig mot Danmark 1658 ha sett ut om Carl X Gustav inte hade vågat marschera över Stora Bälts is?


Carl X Gustav vid tåget över Bält


Det var ganska kallt i Europa från medeltiden till ungefär 1850. Lilla istiden kallar man fenomenet - och om man tittar på temperaturer i samband med de stora historiska händelserna så verkar det finnas intressanta förbindelser. Medan ute-temperaturerna just nu blir nästan tropiska och jag googlade efter allt möjligt hittade jag tre lockande böcker om detta ämne. Den första boken finns att läsa på nätet, den andra i mitt bibliotek, men den är utlånad just nu. Den tredje måste vara en riktig insider-faktabok, eftersom den är väldigt dyr och inte att hitta i något av Berlins bibliotek.





Die Kleine Eiszeit

Was haben die Hexenverfolgungen im Mittelalter mit dem Klima zu tun? Warum sieht man auf den Bildern der holländischen Meister viel mehr Schlittschuhläufer als Schwimmer? Hätte es die Französische Revolution gegeben, wenn der Winter vorher ein bisschen wärmer gewesen wäre? Wie wäre der Krieg zwischen Schweden und Dänemark im Jahre 1658 ausgegangen, wenn Carl X. Gustav sich mit seinen Truppen nicht über das Eis des Großen Belt gewagt hätte?

Es war ziemlich kalt in Europa von ungefähr 1300 bis 1850. Man nennt es die "Kleine Eiszeit". Und wenn man sich das Klima im Zusammenhang mit den großen Ereignissen der Geschichte anguckt, dann scheint es da Verbindungen zu geben. Während draußen vor der Tür sich die Temperaturen fast tropisch anfühlen, habe ich beim Googeln ich ein paar interessante Bücher entdeckt, die dieses Thema von unterschiedlichen Seiten beleuchten. Das eine kann man online lesen. Das zweite gibt's in meiner Bibliothek, es ist aber zur Zeit verliehen. Das dritte scheint ein echtes Insider-Fachbuch zu sein, denn es ist richtig teuer und in keiner Berliner Bibliothek zu haben.


Die "Kleine Eiszeit" - Holländische Landschaftsmalerei
im 17. Jahrhundert (
Katalog zur Ausstellung als pdf)


Montag, 28. Juli 2008

Frühstück bis 18 Uhr

"Wer will fleißige Handwerker sehn...?" Ach, verdammt, ich komme nicht einmal zum Badengehn! Es war doch am Wochenende das ideale Wetter, um faul an einem kühlen Waldsee zu liegen und ab und zu eine gute Runde zu schwimmen. Schwimmend... verlegt man Laminat, wenn man sich eine Wohnung mietet, die keine angeborenen Dielen hat. Nun kann es auch mein Sohn. Ich hab's ihm nämlich beigebracht, damit er heute alleine weitermachen kann, während ich auf anderen Baustellen herumtanze.

Aber was Lustiges haben wir, abgesehen vom zusammen arbeiten, was ja immer lustig ist, dann doch noch erlebt. Wir haben nämlich Frühstück gegessen, nachmittags um halb fünf. Und das hat vielleicht geschmeckt! Rühreier mit Kräutern und Schafskäse und Tomaten, Salat und selbst gebackene Brötchen. Dazu ein Jespritztet, wat bedeutet, dass man Bier und Fassbrause zusammenmengt. Hinterher war mir kicherig zumute. Aber die Arbeit ging uns dann doppelt so gut von der Hand.

Doch eigentlich ist es ja gefährlich, in eine Gegend zu ziehen, wo man nachmittags um halb fünf frühstücken gehen kann... Bei uns im Wuhletal geht das nicht. Da kann man joggen und Beeren pflücken und maximal im Chinesischen Garten im Chinesischen Teehäuschen chinesischen Tee trinken. Und das ist sowohl für die Hüften als auch für den Geldbeutel wesentlich gesünder. Na, mal sehen, wo das noch hinführt...




Det finns ett ställe mycket nära området vi kommer att bo, där man kan äta frukost till och med klockan sex på kvällen. Och det gjorde vi faktiskt, min son och jag, under en lördag full av arbete i den nya lägenheten. Halv fem åt vi frukost så som byggnadsarbetare gör, med ägg och ost och var sitt glas öl. Efteråt kände jag mig pigg och glad - och golvläggningen fungerade ännu bättre. Men nästa gång ska jag ta med mig min kamera till den roliga lokalen.
Stämningen där är nämligen mycket speciell. De här bilderna hittade jag på nätet:


"Sonnendeck mit Industrie-Ambiente!"
Diese blauen Bilder habe ich im Netz gefunden.
Aber beim nächsten Mal nehme ich meine Kamera mit!


* * *


Unser Frühstücks-Biergarten liegt unmittelbar neben einem
berühmt-berüchtigten Berliner Techno-Club. Stalin sei Dank.

Samstag, 26. Juli 2008

Die fröhliche Zappelquappe

Häromdagen fyllde mitt barnbarn sex månader. Under tiden har han blivit väldigt aktiv och han har förstås världens vackraste skratt - två saker som är svåra att fånga in på ett foto. Man skulle nog göra en liten film. Ja, nästa gång han kommer på besök hos mig ska jag hellre göra en liten film.


Snart kommer jag att upptäcka världen på egen hand!


Vor ein paar Tagen wurde mein Enkelchen ein ganzes halbes Jahr. Inzwischen ist er sehr sportlich und hat natürlich das wundervollste Lachen der ganzen Welt! Beides ist nur schwer in unbeweglichen Bildern einzufangen und eigentlich müsste man einen Film drehen. Ja, wenn er mich das nächste Mal besuchen kommt, werde ich am besten einen kleinen Film drehen.


Mit diesem Mitglied der "ganzen Bande" spielte schon Kati.
Ich habe die lustigen Figuren im Keller wiedergefunden.


Das zur Zeit beliebteste Musikinstrument.


Wir singen "Kam ein kleiner Teddybär..."

Freitag, 25. Juli 2008

Hermann heeßta

Es ist eine alte Geschichte, doch bleibt sie immer neu: Die Kinder schaffen sich ein Haustier an und die Eltern kümmern sich letzten Endes darum...

Es ist still in unserer Wohnung. Ungewohnt still, seit der Sohnemann fortgereist ist. (Wann war ich eigentlich das letzte Mal eine richtige Strohmutter? Eines der Kinder war wohl immer da...) Der Kater tigert reichlich verstört durch sein Revier, das ich so nach und nach völlig auseinanderpflücke. Er schläft unruhig und letzte Nacht verpasste er mir sogar einen Schmiss. Das hab ich nun davon!


Aber im Kühlschrank wohnt noch ein weiteres Haustier, das regelmäßige Zuwendung haben will. Es hängt ein strenger Plan an der Kühlschranktür, den ich genau einhalten muss. Sonst geht er ein. Hermann heeßta. Hermann ist eine Kettenbrief-Hefepilzbakterie und heute Abend muss ich einen Kuchen daraus backen, während ein Teil weiterverschenkt werden soll. Sehnt sich vielleicht jemand nach so einem Kühlschrank-Tamagotchi?






Det bor ett konstigt husdjur i kylen hos oss. Men oftast är det ju så att barnen skaffar ett husdjur och efter ett tag är det bara föräldrarna som sköter det. Toni har bortrest och jag tar hand om Hermann. Ja, så heter den märkliga varelsen som bor i kylen hos oss. Han vill bli matad och rörd, regelbundet, annars dör han. Toni gjorde en tidtabell som hänger utanför kylen, mycket noggrant gjorde han det. Idag kommer Hermann att bli något bakverk, medan en del av honom ska ges bort till en annan familjes kylskåp. Är det någon där som kanske har lust att sköta Hermanns barn?


Tystnaden efter den bortresta sonen fyller
nästan hela det tomma vardagsrummet..

Donnerstag, 24. Juli 2008

I väntan på fryksdalsexpressen


Tage Åsén - olja - 1970, vinter, kl nio



jag - utan olja - 2007, sommar, kl halv fem

Mittwoch, 23. Juli 2008

Belshazzar-en-Provence

Strax efter vi kommit från Göteborg för mer än en månad sedan blev det säsongens sista operakväll i Staatsoper Unter den Linden. Båda två var vi väldigt nyfikna, eftersom det skulle vara en inscensättning av Händels oratorium Belshazzar. Och så hände det: musiken och musikerna fångade oss från och med första tonen. Lindenoper, René Jacobs och Akademie für Alte Musik - det är min heliga treenighet som alltid garanterar en makellös musikupplevelse, en otroligt vacker saga för vuxna. I kväll sänds det just denna inscensättning på den fransk-tyska tv-kanalen ARTE. Nästan en direktsändning ska det bli från operafestivalen i Aix-en-Provence. Jag bara rekommenderar!


Händels Belshazzar - eine richtig spannende Geschichte!


Kurz nachdem wir aus Göteborg zurückkamen - vor mehr als einem Monat - da gab es an der Berliner Lindenoper den letzten Opernabend der Saison für uns. Ach, was waren wir neugierig, denn keiner von uns beiden hatte bisher Händels Oratorium "Belshazzar" auf einer Opernbühne erlebt. Und natürlich wurden wir nicht enttäuscht. Kein bisschen! Von der ersten bis zur letzten Minute waren wir gefangen und verzaubert von der Musik und der Handlung auf der Bühne. Heute Abend kann man auf ARTE genau diese Inszenierung mit René Jacobs und der Akademie für Alte Musik noch einmal erleben. Diesmal aus Aix-en-Provence, wo jedes Jahr im Sommer heiße Operntage stattfinden.





Wenn eine Macht zu sehr wächst
und
maßlos wird, dann geht sie unter...


* * *



* * *


In Berlin läuft zur Zeit eine Ausstellung zu diesem
Thema, die ich mir unbedingt noch ansehen will!

Dienstag, 22. Juli 2008

Trampen nach Süden

Während mein Sohn sich also gestern samt seines schicken neuen Koffers mit Rädern unten dran auf den Weg machte und nun mit seiner Freundin in der Innenstadt von London in einem Hotel wohnt, denke ich darüber nach, wie ich in seinem Alter, also im Sommer nachdem ich 18 wurde, in Ungarn in einem Maisfeld übernachtete - per Anhalter auf dem Weg ans Schwarze Meer. Und selbstverständlich bin ich froh, dass mein Sohn nun nicht irgendwo in Ungarn in einem Maisfeld übernachtet, ganz ohne Handy und so... Aber andererseits macht es mich auch ein bisschen wehmütig. Denn es ist natürlich ganz wunderbar und ein unvergessliches Abenteuer, irgendwo in Ungarn in einem Maisfeld zu übernachten!


Liftande på väg söderut

Medan min son samt flickvännen bor nu på ett hotell i Londons city kommer jag att tänka på hur det gick när jag hade blivit 18 och fick resa vart jag ville utan att fråga någon förälder. Ja, det blev alltså en tre veckors liftresa till Svarta Havet som man brukade göra då någon gång i ungdomsåldern. Det var förstås mycket äventyr och jag är glad att min son just nu inte sover i något majsfält i Ungern utan mobiltelefon... Men å andra sidan är det ju ganska synd också, eftersom att sova i något majsfält i Ungern är jättespännande och sådana äventyr är ju idag nästan utdöda. I en låda som jag ännu inte packat ner hittade jag en del gamla bilder. De är mer än 25 år gamla.


Prag, Hauptbahnhof


Unsere Siebensachen...


Budapest, Margareteninsel


Diese zwei Potsdamer Asphaltpiraten nahmen
uns in ihrem Skoda von Südungarn bis Sofia mit.
In der Mitte, das ist Ines, die perfekt Russisch konnte
und die ich unbedingt demnächst mal wiederfinden muss!


Frühstück in Rumänien


Wilde Hunde in Rumänien


See im Rilagebirge, Bulgarien


Eiskalter Gebirgsbach im Rila-Gebirge


Irgendwo in Bulgarien


Irgendwo anders in Bulgarien


Am Ziel!!!

Montag, 21. Juli 2008

Nestflucht?

Vor 101 Tagen sagte mein Sohn beim Frühstück zu mir "In 101 Tagen ist es soweit." Ich hörte einen Moment auf zu kauen und sah ihn an. "Aha. In 101 Tagen? Ja, was denn?" - "Na, unsere London-Reise!" Er grinste von einem Ohr zum anderen und berichtete von einem Runterzähler, den er sich auf seiner Google-Startseite installiert hatte.

Es ist nun das erste Mal, dass er selbständig wegfährt. Während Kati schon als Achtjährige mit den Falken ins Sommercamp fuhr, wo sie keinen einzigen kannte, hasste mein Sohn bis vor kurzem sogar Klassenfahrten und Trainingslager, wo er alle kannte. Nun ist er heute morgen also zu seiner allerersten Reise aufgebrochen, die er ohne Familie und ganz und gar freiwillig unternimmt. Wie es dazu kam? Na ja, *flüster, flüster*, es steckt ein Mädel dahinter! ;-)


2006 war Toni mit seinem Papa in London


Det var just för 101 dagar sedan vid frukostbordet att min son sa till mig: "Om 101 dar är det dags." Jag tittade undrande på honom. "Jaså. Om 101 dar? Vadå dags?" - "Då ska vi resa till London!" Medan han roat log åt mig berättade han om någon rolig nerräknare som han hade installerat på sin Google-startsida.

Det är nu för första gången att han reser på egen hand. Han hade dock inte ens tyckt om att åka bort med skolkamrater eller med kompisar från basketlaget. Hans syster däremot var redan med åtta år väldigt nyfiken på andra människor och hon reste varje sommar till något annat ungdomscamp - vilket Toni aldrig gjorde. Ja, i morse åkte han alltså iväg, utan att någon av familjen följde med och alldeles frivilligt. Hur det har kommit sig? Jaaa, det har med kärleken att göra! ;-)



* * *

Nachtrag: Eben habe ich mein Handy in die Hand genommen, um zu gucken, ob schon eine SMS angekommen ist - und genau im gleichen Augenblick dudelte die erwartete Nachricht herein! Ja, sie sind gut gelandet und das Hotelzimmer ist cool. Als ich damals im gleichen Alter mit meiner Freundin ans Schwarze Meer getrampt bin, hat mein Vater drei Wochen nix von mir gehört. Kein einziges Lebenzeichen. Ich glaube, das muss ziemlich schrecklich für ihn gewesen sein...

Samstag, 19. Juli 2008

Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose

Heutzutage nennt man es wohl eine Installation. Ich habe also eine Installation gemacht, indem ich mein Taschenbuchregal demontierte und alle Taschenbuchregalziegelsteine zusammen mit ein paar schönen getrockneten Rosen nebst Wäscheklammern installierte. Aber vielleicht werde ich auch nur gerade ein bisschen verrückt...



Den här installationen skapade jag efter att jag demonterade min pocketbokhylla. Min pocketbokhylla hette Keris som väldigt mycket älskar tegelstenar selfmade pocketbokhylla. Men ärligt talat känner jag mig lite kass nuförtiden - och kanske börjar det så här när man blir galen...

Freitag, 18. Juli 2008

Gracias a la vida

Häromdagen lyssnade vi i efterhand till en av P1:s sommarpratare. Det var måsen som ville det, eftersom jag bara känner till några få av årets sommarvärdar. Maj-Briht Bergström-Walan hette kvinnan och det som hon berättade om var verkligen intressant och ofta mycket roligt. (Mitt ex var ju sexualforskare och jag kände igen en hel del ämnen hon tog upp...)

Men inte om sexualupplysning ska mitt inlägg handla om idag. Det var en sång hon spelade som gjorde något med mig, som väckte gamla minnen. "Jag vill tacka livet" heter sången och det är en finsk kvinna som sjunger den, Arja Saijomnaa. Medan låten gick i radion reste min själ med en gång till Sydamerika, helt utan att fråga mig. Och den stannade först när den hamnat ganska långt bort: i Chile. Därifrån kommer nämligen originalet. Violeta Parra har skrivit sången i slutet av 60-talet och hon hade blivit förebild för så välkända musiker som Victor Jara och Inti Illimani.

Resten av kvällen ägnade jag mig åt att hitta fram mer musik av Violeta Parra för att göra måsen bekant med henne. Ja, så blev det: en svensk sexualforskare gjorde att jag hamnade i Chile och att jag till sist tog måsen med mig.


Här finns alla hennes skivor:
http://discosvioleta.blogspot.com


Es war vor ein paar Tagen, da bat mich die Möwe, das Webradio anzuwerfen, um eine bestimmte Sendung aus dem Archiv zu kramen. Es gibt in Schweden nämlich jeden Sommer eine sehr beliebtes und mittlerweile legendär gewordenes Radioprogramm - Sommar i P1. Thomas hat in seinem Blog bereits ausführlich darüber geschrieben. Hier kann man es lesen.

Die Sendung jedenfalls, um die es meiner Möwe ging, wurde von Schwedens erster und erfolgreichster Sexualforscherin Maj-Brith Bergström-Walan moderiert. Diese Frau war in den 70ern mit einer Reihe von Aufklärungsfilmen in die Schlagzeilen geraten, wegen ihrer Offenheit sehr bemerkenswerten Aufklärungsfilmen, die später auch in vielen anderen Ländern Erfolg hatten. Mittlerweile ist die Dame 83 und immer noch äußerst munter, witzig und geistreich. Ihre Radiosendung war jedenfalls unterhaltsam und interessant - und ihre Musikauswahl vielseitig und wohltuend.

Ein Lied, das sie spielte, berührte mich besonders, denn es weckte alte Erinnerungen. Eine Finnin sang ein Lied auf Schwedisch, das im Original von der Chilenin Violeta Parra geschrieben und gesungen wurde. Violeta Parra ist die Ikone von La Nueva Canción Chilena, einer Musikbewegung, getragen vor allem von Sängern wie Victor Jara und Inti Illimani, die es sich zur Aufgabe gemacht hatten, die chilenische Folklore zu erneuern und mit teilweise sozialkritischen Texten zu versehen. Als das Lied im Radio nun plötzlich auf Schwedisch kam, war ich zuerst etwas verblüfft, doch dann wusste ich ganz schnell, wo es hingehörte.

Und die Möwe musste sich den Rest des Abends eine Reihe weiterer Lieder aus Chile anhören, denn ich hatte flugs ein paar meiner Lieblingsscheiben hervorgekramt. Obwohl ich doch eigentlich meine CDs schon eingepackt hatte...


Jag vill tacka livet - gesungen von Arja Saijonmaa

Gracias a la vida - gesungen von Violeta Parra

Donnerstag, 17. Juli 2008

Fuldaer Originale

Gestern war ich wieder einmal in Fulda, um mich softwaremäßig runderneuern zu lassen. (Das letzte Mal war ich dort im kalten November.) Während der Fortbildung habe ich nun nicht besonders interessante Leute getroffen. Dafür aber hinterher.

Det blev återingen en fortbildning i Fulda igår. Mitt senaste besök där var ju i november. Den här gången träffade jag inte någon bekant under själva kursen. Men efteråt på en fin stadsvandring mötte jag en del intressanta människor.


Lange bevor es ABM oder 1-Euro-Jobs gab:
Das Papiermännchen - der erste Umweltschützer Fuldas


Das ist Keule. Der Bruder von irgendeinem Helden.


Dafür hat Michael Jackson mal 'ne Anzeige gekriegt.


Freischwebende Musiker


Aha.
In welchem Haus?


Und womit ist diese Dame hier so schwer
beschäftigt, dass sie ihr Kind vernachlässigt?