Samstag, 30. Mai 2009

Någonting är jävligt fel...


...och jag vet ännu inte vad det beror på. Plötsligt är alla mina texter och rubriker fetstilta. Jag ändrade faktiskt ingenting i mallfilen, och det gör mig lite arg, eftersom jag är van vid att ha koll på sådana layoutgrejer. Grrrr... Ska vi se om det blir bättre av sig självt efter ett tag eller om jag är tvungen att slänga datorn genom fönstret.




Irgendwas merkwürdiges ist passiert. Alle Texte in meinem Blog sind plötzlich fett. Und ich habe NIX gemacht!!! Sowas mag ich überhaupt nicht: Es sieht doof aus - und ich kann es nicht ändern. Verdammt, wo mir doch "Das Auge isst mit" so wichtig ist. Na, schaun wir mal, ob es einfach von alleine wieder gut wird. Ist ja schließlich auch von alleine hässlich geworden. So was!

Bilderrätsel Nr. 7


Wo und wann fand dieses legendäre Hunderennen statt?


Choupette will lieber auf dem Balkon spielen...



...aber heute ist doch Hunderennen!



Scoubidou in der Startmaschine



Und los geht die wilde Jagd!



Die kleine Choupette braucht noch Hilfe bei den Hindernissen...



Scoubi ist drüber!!!



Für aufgespürte Wiesenchampignons gibts Pluspunkte.



Die letzte Kurve - und auf der Tribüne ist der Teufel los!



Zieleinlauf - Scoubidou gewinnt!!!


Siegerehrung

* * *

När och var ägde detta legendariska hundlopp rum?


Donnerstag, 28. Mai 2009

Mannen jag valde tapeter hos


Idag börjar målaren tapetsera vårt vardagsrum i Majorna, och det var jag som fick välja tapeterna. Solgula är de. Om någon för precis två år sedan hade sagt till mig att mannen, som slumpvis blev min granne i Göteborgs konserthus, kommer jag att välja tapeter hos - då hade jag svarat: Du är inte klok. Sådant är livet. ;-)


Ödets sällsamma skickelse hade platsnummer 788


Tapeten aussuchen

Heute fängt der Maler in Majorna an zu tapezieren. In unserem Wohnzimmer nämlich. Die Tapeten durfte ich aussuchen. Sie sind sonnengelb. Hätte mir vor genau zwei Jahren jemand gesagt, dass ich mal Tapeten aussuchen würde in der Wohnung des Mannes, der zufällig an diesem Abend auf dem Platz neben mir im Konzerthaus saß, dann hätte ich ihm wohl - wohlwollend - einen Vogel gezeigt. Aber: C'est la vie! :-)

Mittwoch, 27. Mai 2009

Wir sind Helden


Na ja, das würde ich so nicht unterschreiben. Saß ich doch gestern, als das kapitale Gewitter runterging, warm und trocken hinter einer großen Fensterscheibe. Auf der anderen Seite prasselte es gewaltig und der Sturm schaukelte die riesigen Ahörner vor unserem Haus heftig hin und her. Im vierten Stock in einem der Bäume wohnt jemand. Ein Krähenpaar hat dort sein Nest. Besonders im Winter ist es gut zu sehen, denn wir wohnen fast gleichhoch.

Na, jedenfalls ein Weichei wie wir hätte bei dem Wetter gestern Zuflucht in der nächsten Sozialstation für Stadtfedervieh gesucht. Oder in einer Kneipe. Die Krähenmutter aber hielt aus. Das Nest schaukelte gefährlich und es goss wie aus Eimern, sie jedoch saß stoisch dort auf ihrer Brut, schien eins geworden mit dem kleinen Kunstwerk aus Zweigen da in luftiger Höhe. Heute morgen habe ich's gleich kontrolliert: Auf dem Gehweg vor dem Haus lagen weder kaputte Eierschalen noch ein aus dem Nest gefallenes Vogeljunges. Das sind Helden!





Efter en mycket varm dag tog åskan över igår kväll. Jag satt vid fönstret när regnet öste ner och stormen skakade de stora lönnträd som står utanför vårt hus. På fjärde våningen finns ett fågelbo i lönnen. Kråkan brukar ruva där. Boet syns bäst på vintern. Men nu när åskvädret härjade där ute kunde jag se boet också ganska bra. Honan rörde sig inte. Hon satt på sina ägg och bara väntade, medan boet gungade förfärligt och himlen öppnade sina portar. Vilket äventyr att överleva och vilken skillnad till boet där jag huserar!

Der Dienst im Krähennest war früher nicht sehr beliebt.
Heute ist es fast überall abgeschafft, denn es gibt Radar.



Montag, 25. Mai 2009

Ödlan


Landskapet runt sjön Stechlin är präglat av istiden och även den vackra djupa sjön själv föddes när inlandsisen kröp tillbaka mot nordpolen och glömde en jätteisbit just där i den sandiga marken. Vi gick alltså upp på en istidskulle i torsdags för att titta över det som finns kvar av den bortglömda isbiten - och för att vila. Backen heter Fenchelberg och är en mycket omtyckt rastplats. Först efter en liten stund upptäckte jag att stället egentligen redan var upptaget, eftersom det låg en ödla på en stam och solade. Jag blev genast väldigt förtjust i denna bild - ett djur som inte har något att göra, utom att sola sig. Och självklart kom jag att tänka på den lilla berättelsen i Hellmut von Cubes Tierskizzenbüchlein, en magisk bok som jag blev tipsad om för ungefär två år sedan...



Die hüglige Gegend um den Stechlinsee wurde von der Eiszeit gemacht. Auch der tiefe, klare See selbst kam während der letzten Kaltzeit auf die Welt. Das Inlandeis hatte nämlich ein ziemlich großes Stück dort vergessen, als es sich so langsam wieder in Richtung Nordpol zurückzog. Und aus diesem Rieseneiswürfel wurde dann der Stechlinsee.

Als wir letztens dort wanderten, machten wir auf einer Anhöhe Rast, von der man eine schöne Aussicht über den See hat. Diese Stelle heißt Fenchelberg. Wir packten unseren Proviant aus und erst nach einer kleinen Weile bemerkte ich, dass wir dort nicht die einzigen Gäste waren. Eine Zauneidechse lag auf einem Holzbalken in der Sonne - und ließ es sich einfach nur gut gehen. Kein Stress, keine Termine, kein Bienen- oder Ameisenfleiß, kein unermüdliches Suchen nach Nahrung, keine Kinderversorgung, nein, eine wohltuend gemütliche Ausnahme der Evolution. Und natürlich fiel mir sofort die kleine Geschichte aus Cubes Tierskizzenbüchlein ein, das ich so liebe:



Die Eidechse

Es waren einmal viele Tiere auf dem Weg zum Himmel. Ein Weiser mit dem gleichen Ziel schloß sich ihnen an und frug sie der Reihe nach über ihr Leben aus. Da zählte ein Fuchs seine Abenteuer auf, das Eichhörnchen berichtete von seinem beweglichen Dasein, eine Schleie schwamm ihr Leben in großen Zügen vor, ein Hahn tat sich groß mit seinen Pflichten, ein Regenwurm murmelte dunkle Dinge und ein Floh wußte viel Menschliches.
Als es aber an der Eidechse war, zu reden, schwieg sie. Der Weise wartete, die Eidechse schwieg, der Weise gab ihr gute Worte, die Eidechse schwieg, der Weise bot seine ganze Weisheit auf, die Eidechse schwieg noch immer. Schließlich, als sie schon dem Himmel nahe waren, züngelte sie ein bisschen, blinzelte einmal und sagte: "Ich habe mich gesonnt."



Freitag, 22. Mai 2009

Helle Wasser, dunkle Wälder...


...und die Sehnsucht sind mein Haus.
Komm zu mir und teile mit mir
Licht und Wärme, Kälte auch.
Wo wir gehen, blüht das Laub,
sind Wege kürzer, Winter grün.
In deinen Augen wächst mein Leben.
Dein Gesicht darf nicht vergehn.


Finnisches Volkslied




Mein Lieblingsplatz in Deutschland befindet sich nicht in den Alpen oder an einem Meer. Mein Lieblingsplatz ist hier, und zwar genau am Nordufer dieses glasklaren Sees, dort wo sich das helle Wasser und die dunklen Wälder treffen. Der Wald darf inzwischen wieder Urwald sein, man wird hier also keine Motorsägen mehr hören und die alten Bäume können einfach so umfallen.

Freilich besuche ich meinen Lieblingsplatz regelmäßig. Gestern zum Beispiel. Diesmal war die Möwe dabei, zum allerersten Mal. "Weißt du, wenn ich jetzt im Sommer nicht nach Göteborg ziehen würde, dann wäre ich hierhin gezogen. Nein, nicht direkt an den See, aber in die nahe Stadt Fürstenberg, die an der Bahnstrecke nach Berlin liegt und die Wasserstadt heißt. Denn Wasser gibt es hier haufenweise. Helle Wasser und dunkle Wälder..."



"Totalreservat" steht auf den Schildern. Und dass man sich
vor umfallenden Bäumen in Acht nehmen soll. Von diesem hier
ist das meiste schon umgefallen. Der Rest hängt jedoch in
einem
anderen Baum. Das sieht irgendwie sehr unwirklich aus.


Während es gestern in Berlin ordentlich schüttete, hatten wir Glück.
Die Sonne schien zwar nicht die ganze Zeit, aber geregnet hat es nicht.


Ljusa vatten och mörka skogar

Mitt favoritställe i Tyskland befinner sig inte i Alperna eller vid något hav. Nej, mitt favoritställe ligger bara 10 mil norr om Berlin, vid den här vackra sjön, dess vatten är så klart som glas. Speciellt i norra viken, där den mörka skogen och det ljusa vattnet möts, kan jag sitta i timmar, stirrande på vattenytan med alla dessa magiska solreflexer och lyssnande till vattnets sorlande. Skogen får vara urskog här, ingen motorsåg råkar man höra någonsin.

Visst tittar jag efter mitt favoritställe då och då. Igår till exempel. Herr Mås fick vara med för första gången. "Vet du", berättade jag för honom. "Om jag inte skulle flytta till Götet nu i sommar då hade jag flyttat hit. Nej, inte direkt till sjön, utan till staden som ligger närmast. Wasserstadt Fürstenberg heter den. Där finns pendeltåg till Berlin och annars bara vatten. Ljusa vatten och mörka skogar..."



Hier kann ich stundenlang sitzen - und nur gucken
und lauschen: "Am Stechlin" (Video1 und Video2)


* * *


Obligatorisch ist die Einkehr beim Fischer und das Verzehren von
mehr als einem halben Dutzend Stechlin-Maränen. Denn diese
Fischart gibt es nirgendwo anders auf der Welt, nur im Stechlin.

* * *

Mittwoch, 20. Mai 2009

Mitt samtal med världens bästa klarinettist




Efter konserten letade vi som vanligt efter personalhissen i konserthusbukens labyrint. Då kom han med stormsteg runt ett hörn - och höll på att snubbla över mig. Han är ju så lång, och det är inte jag. Världen stod stilla en liten sekund och vi tätt intill varandra. Mycket fick jag inte fram i detta märkliga ögonblick: "Hej, det var jättebra!" Han log varmt, han tackade artigt - och försvann. Med stormsteg igen.




Gestern begegnete ich im Konzerthaus dem zur Zeit vielleicht weltbesten Klarinettisten. Auf dem Weg zum Fahrstuhl stolperte er beinahe über mich. Das ist keine Kunst bei seiner Größe und meiner Körperhöhe. Einen klitzekleinen Moment stand die Welt still und wir beide uns sehr dicht gegenüber. Viel habe ich nicht herausgebracht in diesem merk-würdigen Augenblick. "Hej. Es war riesig gut!" Oder so ähnlich. Er schenkte mir ein warmes Lächeln, ein artiges Dankeschön und verschwand genauso schnell wie er plötzlich aufgetaucht war.

Montag, 18. Mai 2009

Schmitz Katze oder Der Widerstand der Materie




Was tut man nicht alles, um seinen uralten Idolen zu huldigen...
Am Samstagabend, zu einer Zeit, wo andere Omis vor dem Fernseher schon das erste Nickerchen machen, mit dem Strickzeug im Schoß, setzt sich unsereins auf seinen Drahtesel, um ins benachbarte Kreuzberg zu radeln,
ja, genau dorthin, wo vor einem halben Monat die Autos brannten, die Steine flogen und die Polizisten verhauen wurden. In der Oranienstraße quetscht man sich dann in eine total verqualmte Kneipe, die zu allem Überfluss auch noch nach unserer Katze benannt ist, und in der es nicht nur nach gewöhnlichem Tabak riecht... - um einem blutjungen Polen zu lauschen,
der mit großer Leidenschaft aus den Briefen seines leider nicht mehr im Leben weilenden Landsmannes vorliest: Stanisław Lem.

Ich weiß gar nicht, ob wir damals in der DDR Science Fiction gesagt haben.
Ich glaube nicht. Utopische oder phantastische Literatur hieß es wohl. Als ich ungefähr zwölf war, ging es bei mir los. Vielleicht auch schon ein bisschen eher. Ich war total verrückt nach Utopie! Angefangen hatte es mit Jules Verne und aufgehört hatte es nach ein paar Jahren mit Stanisław Lem. Da war ich dann schon 16, bin von zu Hause weg - und so allmählich von der Wirklichkeit eingeholt worden. Zurückgefunden zur Fantastik habe ich danach nicht mehr. (Auch Lem hatte mit dem Schreiben von Science Fiction ein paar Jahre
später aufgehört, weil, wie er feststellen musste, diese Gattung unter voranschreitender Zahnfäule litt.)

Dass letzten Herbst eine illustre Auswahl an Briefen von ihm herauskam,
hätte ich wahrscheinlich überhaupt nicht mitbekommen, wenn jetzt am Samstag während der Kreuzberger Büchernacht nicht dieser junge Pole
in der verkifften Katzenkneipe... Aber das habe ich ja schon erzählt.
Lem war ein unheimlich fleißiger Briefeschreiber! Ob es nun um die Schwierigkeiten mit der Bürokratie beim Bezahlen der Hundesteuer ging,
eine fehlende Schraube an seinem Fiat, den Schlagabtausch mit einem Literaturwissenschaftler oder um ein paar unehrfürchtige Zeilen an den Schrecken aller Autoren, Herrn Reich-Ranicki, Lem schrieb ernst- und gewissenhaft, sehr ausführlich, jedoch fast immer mit einer gehörigen Portion Sarkasmus, den er mal mehr und mal weniger zwischen den Zeilen versteckte.

Dass überhaupt so viele Briefe erhalten sind - es sollen an die 50.000 sein! - liegt
übrigens daran, dass Lem sie alle mit der Schreibmaschine schrieb und sich jedesmal einen Durchschlag anfertigte. Nee, soo zuverlässig ist heute wohl keine einzige Computer-Festplatte...


"Wohl kann man darin die Information finden, wieviele Bäume
in der ganzen Welt in jeder Minute von einer Säge oder Axt
gefällt werden. Diese Wälder verarbeitet man dann zu Papier
für die Zeitungen, die zur Rettung der Wälder aufrufen."


Min stora Sci-Fi-period hade jag ungefär mellan 12 och 16. Då slängde jag
i mig stora mängder utopiska böcker. Det började med Jules Verne och det slutade med Stanis
ław Lem. Sedan flyttade jag hemifrån och verkligheten tog över. Återvänt till fantastiken har jag aldrig - och det dröjde faktiskt nästan
30 år, innan jag kom i kontakt med Sci-Fi-gillet igen.

I lördags var det nämligen "Lange Buchnacht in der Oranienstraße", en boknatt mitt i det kreuzbergigaste Kreuzberg. (Det är där man brukar tända bilar, kasta stenar och slåss med polisen under första majfirandet...) Krogen Schmitz Katze, där man fortfarande får röka och inte bara tabak, var proppfull med folk i alla åldrar - och i ett hörn satt en ung polsk kille och läste högt ur Stanis
ław Lems efterlämnade brev. Han trivdes väldigt bra med det, Lems språk är ju så oerhört träffande och skarpt, och det gjorde förstås vi, som lyssnade, med.


In unserer Pionierzeitung "Trommel" gab es nicht nur regelmäßig Comics
nach meinen Lieblingsbüchern von Jules Verne oder Stanisław Lem, sondern
einmal auch einen Schreibwettbewerb zum Thema "Sternstunden". Da sollte
man über ein besonderes Erlebnis schreiben, das man einmal hatte. Ich habe
über das Lesen geschrieben, das für mich immer ein besonderes Erlebnis war.
Und wie es das Schicksal will - meine Einsendung wurde dann sogar gedruckt.


Freitag, 15. Mai 2009

Die blaue Blume


(Bild: BuchJo)


Die blaue Blume

Ich suche die blaue Blume,
Ich suche und finde sie nie,
Mir träumt, dass in der Blume
Mein gutes Glück mir blüh.

Ich wandre mit meiner Harfe
Durch Länder, Städt und Au'n,
Ob nirgends in der Runde
Die blaue Blume zu schaun.

Ich wandre schon seit lange,
Hab lang gehofft, vertraut,
Doch ach, noch nirgends hab ich
Die blaue Blum geschaut.

Joseph von Eichendorff
















Donnerstag, 14. Mai 2009

Och varifrån kommer du?


När jag för två och ett halvt år sedan började lära mig svenska då hette en av mina första lärare Mats. Han bodde konstigt nog på en platt skiva – vem säger att jorden är ett runt klot? – och han var ganska sträng. Den första frågan vi fick lära oss då var "Varifrån kommer du?" En lustig fråga, eftersom jag så gott som aldrig använt den. Förutom i förrgår. Då frågade jag flera gånger: "Och varifrån kommer du?" Vi var omkring 50 stycken frivilliga som ville anta sig TISUS-provet. En underhållande blandning – angående ålder och svaret på "Varifrån kommer du?" Om någon var uppvuxen i Australien vet jag inte, men folk från Amerika, Afrika och Asien hittade jag i alla fall. (Europa är den enda kontinenten som inte börjar på A. Märkligt, eller?)

I stora hörsalen fick vi lägga allt – väskor, jackor, mobiler – långt, långt ifrån oss, och nästan nakna, bara klädda med en penna och ID-kortet inväntade vi det första delprovet – utom några disträa ynglingar som inte ens hade med sig någon penna alls. Men de fick låna en. (Hur kan man glömma en penna?) Två äldre damer vaktade sedan misstänksamma, nästan som två vassa schäfrar över den muntra skaran av vita och svarta lamm som vi föreställde. Utanför Humanisten hittade jag dessutom Näcken, min gamle vän, som också hade ett vaksamt öga, dock inte på alla, utan bara på mig. Det kändes tryggt.

Läsförståelse-provet började med en text om fetma bland unga värnpliktiga män som har registrerats under mönstringen i många år. Andelen har vuxit jämt, något som inte överraskade mig. Sedan fick vi läsa en medicinhistorisk text om skörbjugg. Inga nyheter för mig heller, eftersom jag i tidig tonårsåldern drömde om att bli polarforskare. Rubriker som de andra kortare texter hade, har jag redan glömt. Den långa texten i alla fall, den som man inte hann läsa, bara skulle hitta olika information i, den handlade om Färöarna. (Ett resemål som dyker upp i mitt huvud då och då.) Sedan gällde det att skriva en liten uppsats på ungefär 400 ord om ett givet ämne. Frågan var om det var bra eller inte att betygsätta barnen i skolan tidigare än i årskurs åtta. Jamen, denna fråga har jag ju en säregen åsikt om – och jag hade inte alls svårt att lämna den på pappret. Svårast var egentligen att skriva så mycket för hand. (Min väninna Susanne kommer säkert att skälla på mig, när hon läser det…)

Efter en utsträckt och rolig köttbullarlunchrast med en ung fransman var det dags för muntan. Utanför en mindre sal hittade jag mina samtalspartner: en sjöman i min ålder som var uppvuxen i olika länder och kunde fyra språk flytande, dock utan något betyg hittills – och en kanadensisk kvinna som till min stor överraskning varit soloflöjtist i Norrköpings symfoniorkester sedan 1996. (Det var ju en annan kanadensisk musikkvinna som gjorde att Herr Mås och jag stötte på varandra...)

Såväl sjömannen som flöjtkvinnan har bott i Sverige i drygt ett dussin år och de talade förstås utmärkt svenska. Sjömannen bestämde generöst att vi skulle välja ett tema, alltså flöjtkvinnan och jag. Det var alldeles lätt, eftersom vi inte längtade efter att prata om varken EU eller om tekniska innovationer. Så blev det faktiskt "Konsten att läsa och skriva", mitt favoritämne! Inne i salen presenterade sig vår samtalsledare och en observatör, båda två kvinnor, något som jag tyckte var ytterst angenämt. Innan vi hann presentera oss, undrade obs-kvinnan vem av oss hette Kerstin. När jag outade mig sa hon: "Jag ska hälsa från Anne Marie. Vi jobbade tidigare i samma skola. Hon var en underbar kollega." Hoppsan!, tänkte jag. Och hoppsan!, sa mitt hjärta. Det förefaller mig som om den här dagen bara består av överraskningar...

Själva samtalet, som alltså noggrant observerades och dessutom spelades in på bandspelare, var tyvärr alldeles för kort, eftersom jag hade kunnat prata med de där två intressanta kosmopolitiska människorna en hel eftermiddag. Men så är livet: Först vill man helst inte. Och sen vill man helst inte sluta… Resultatet för hela den lustiga TISUS-dagen skickas ut om två-tre veckor, men jag är ganska säker på att jag kommer att bli en leg. sv. tal. Tihi! :-)



Schwedisch aktiv - mit Lisa und Mats


Es lief wie geschmiert!

"Mama, Mama, es hat ja gar nicht wehgetan! Und er hat auch gar nicht gebohrt!" Nee, wirklich. Das war die formidabelste und lustigste Prüfung, der ich mich jemals unterzogen habe. Wir waren viele, eine halbe Hundertschaft, und aus allen Winkeln dieser Welt. Und endlich durfte ich die Frage "Och varifrån kommer du?" mal ausgiebig anwenden. Also die Frage, mit der ich vor zweieinhalb Jahren meine ersten eigenen Schritte auf Schwedisch gemacht habe. Mats hieß damals mein Lehrer, er war auf einer CD-ROM eingesperrt und ziemlich streng.

Die beiden älteren Damen, die uns im Großen Hörsaal während der Lese- und Schreibprüfung bewachten, waren auch ziemlich streng. Wir durften nur einen Kugelschreiber und den Personalausweis anbehalten, ansonsten mussten wir Jacken, Taschen, Mützen und Mobiltelefone weit von uns entfernt auf einen Haufen werfen. (Ein paar männliche Mitschreiber hatten nicht mal einen Kuli mit! Völlig durch den Wind die Jungs...) Während der Zeiger der großen Wanduhr langsam auf neun vorrückte, winkte ich durch die Glasscheibe nach draußen meinem Kumpel, dem Wassergeist zu. Er wollte ein bisschen auf mich aufpassen, hatte er versprochen.

Die Fragen zu den Lesetexten waren teilweise etwas merkwürdig, die Texte selbst gemäßigt interessant. Über Fettsucht bei schwedischen Wehrpflichtigen und Skorbut bei längeren Seereisen, na ja. Spannender war dann schon das Aufsatzthema: Was hältst du davon, dass man nun an schwedischen Schulen bereits ab der 6. Klasse Zensuren geben will? Aber Hallo! Dazu habe ich sehr wohl eine handfeste Meinung und es fiel mir nicht besonders schwer, diese vehement aufs Papier zu bringen. Was mir viel schwerer fiel war, das alles mit der Hand zu schreiben. Also erst Kladde und dann noch die Reinschrift. (Oh, meine Freundin Susanne wird sicher mit mir schelten, wenn sie das liest...)

Nach einer ausgiebigen Mittagspause, die ich mit einem Haufen Köttbullar und einem jungen Südfranzosen verbrachte, trollte ich mich zu dem Raum, in dem die Mündliche stattfinden sollte. Dort wartete schon ein Mann in meinem Alter, der keine richtige Heimat hatte, sondern immer nur zur See gefahren war und vier Sprachen fließend sprach, aber für keine von diesen vier Sprachen irgendein Zeugnis hatte. Neben seinen vier Sprachen hatte er noch fünf Kinder. Dieser Seemann will nun nicht mehr zur See fahren, sondern Ingenieur werden und dafür braucht er das TISUS-Papier. Kurze Zeit später stieß dann noch eine etwas jüngere Frau aus Kanada zu uns, die - wie sich später herausstellen sollte - seit 1996 beim Sinfonieorchester in Norrköping als Soloflötistin angestellt ist. (Musikerinnen aus Kanada scheinen in meinem Schicksal eine gewisse Rolle zu spielen...)

Der Seemann überließ uns Frauen dann großzügig die Themenwahl - Thema 3!, kicherten wir einstimmig - und so betraten wir frohen Mutes das Prüfungszimmer. Hier präsentierten sich zwei Damen, sehr angenehm, und die eine fragte ganz unvermittelt, wer von uns dreien denn Kerstin sei. Der Seemann grinste, ausgeschlossen!, aber ich outete mich dann schnell. "Ich soll dich von Anne Marie grüßen! Wir haben mal an der gleichen Schule gearbeitet. Sie war eine wunderbare Kollegin." (Mit Anne Marie war ich tags zuvor im Göteborger Botanischen Garten herumspaziert. Sie hatte natürlich nix davon erzählt, dass sie die halbe Besatzung der Humanistischen Fakultät kennt.) Aber wenn man in einem fernen Land an einer fremden Uni während einer ziemlich kompakten Prüfung von einem der Prüfer mal eben so von jemandem Grüße ausgerichtet bekommt, dann fühlt man sich gleich ein bisschen mehr zu Hause und kriegt außerdem Flügel...

Ja, was soll ich sagen? Alles lief wie geschmiert! Und am liebsten hätte ich mich mit meinen beiden interessanten Mitprüflingen noch viel länger unterhalten. Aber so ist es ja oft: Erst will man am liebsten gar nicht. Und dann will man am liebsten gar nicht mehr aufhören. Als ich bei meinem Möwenmann zurück in Majorna war, fragte er sogleich: Und bist du jetzt legitimierte Schwedischsprecherin? Nun, das wird sich in zwei bis drei Wochen zeigen, wenn ich Post aus Göteborg kriege. Aber: Ich bin zuversichtlich. :-)



Näckrosdammen utanför Humanisten


Freitag, 1. Mai 2009

Pluggstängt! (Ich bin dann mal weg...)



Bloggpaus 1 - 13 maj!