Freitag, 31. August 2012

Nyckel-Pigorna


I min ungdom försökte olika personer i olika omgånger lära mig ett visst kortspel, fast de lyckades inte. Jag fattade på något sätt inte vad det handlade om. Ungefär likadant tycks det vara vad som gäller nycklingen av växter. Långt har jag ännu inte kommit, fast en pytteliten bit är jag kanske på väg. Igår regnade det en hel del - och det var inte alltid lämpligt att ha Floran uppackad. Dessutom hamnade vi i en och annan återvändsgränd när vi försökte nyckla vissa (kända!) växter... Men jag ger inte upp!






Gestern gab es viel Regen und wir sahen zum Schluss aus wie die fröhlichen Matschkinder aus dem Waldkindergarten. Da war es nicht so einfach, sich Notizen zu machen oder mit den Bestimmungsschlüsseln in unseren Büchern zu arbeiten. So wie es inzwischen regenfeste Wanderkarten gibt, sollte man auch wasserfeste Bestimmungsbücher erfinden! Finde ich. Denn ich muss noch viel üben, das mit den Schlüsseln hat sich mir immer noch nicht so richtig erschlossen. Viele Arten kann ich ja inzwischen und da kann ich "rückwärts" vorgehen. Heute haben wir nämlich eine erste kleine Zwischenprüfung und mal sehen, was ich da so gebacken kriege.

















Mittwoch, 29. August 2012

Vom Nicht-Verkalken


Um sich auch weiterhin richtig jung zu fühlen, kann man verschiedene Sachen machen. Man kann sich in die Gesellschaft von reichlich älteren Leuten begeben - oder in die Gesellschaft von reichlich jüngeren Menschen. Das mit den reichlich jüngeren gefällt mir eigentlich viel besser, obwohl ich auch gern den Geschichten der "alten Jungs" bei uns im Badeverein lausche. Nun sind wir den ganzen Tag mit vielen jungen Leuten zusammen - und das tut wirklich gut. Sie haben den Kopf voller Flausen, sie sind noch nicht vom Alltag verschlissen und sie gehen mit uns ganz locker und unverkrampft um. Heute haben wir wieder viel gemeinsam gelernt und außerdem war es wunderbares Spätsommerwetter.



Auf warmen Kalksteinen ohne zu verkalken.



Kalkstensdrömmar

Jag är helt begeistrad hur spännande det är här på Kinnekulle, med den speciella geologin och växtligheten. Det hade jag ju inte kunnat föreställa mig att det finns sååå mycket kalksten här med nästan ännu häftigare formationer än på Öland. Idag var vi ute hela dagen, vädret var jättefint och ungdomarna är verkligen roliga att umgås med. Då är det än så länge ingen fara att jag blir alltför mossig och gammaldags.






Korvblommiga


Och så har ett nytt läsår börjat - och vi är ute i fält igen. Nu är det inte längre Kalmar, nu är det Karlstad och första floristik-exkursionen går till Kinnekulle. Här får man lite Ölandskänsla, för här finns ju gott om kalksten. Och så bor jag på en campingplats vid Vänerns strand. Just efter att jag byggt upp tältet igår kom det en andfamilj för att hälsa på. Nu ska jag gå upp och kanske doppa mig - en ny dag har börjat och det väntar nya kunskaper, nya vänner och nya äventyr. Helt underbart!




 En hel del växter är redan överblommade, men långt ifrån alla!
("Korvblommiga" är speciella växter som uppstår när man har 
lärt sig mycket och börjar bli trött och framför allt hungrig... ;-)



Ich bin wieder Student - im Moment Vollzeit für vier Tage, danach wieder Teilzeit. Wir machen mit den Blümelein weiter auf einem der kalkreichen Plateauberge, wo die Vegetation so vielfältig ist. Gestern haben wir unsere Zelte hier am Strand des Vänersees aufgeschlagen und als erstes kam eine Entenfamilie zu Besuch. Nun muss ich aufstehen - und dann werden wir uns den ganzen Tag mit den Pflanzen beschäftigen. Das wird herrlich!








Ett gammalt stenbrott.

Sonntag, 26. August 2012

Sjöpromenaden


Det var inte planerat att vi skulle till Nääs slott idag, för lite aristokratiskt hade vi ju redan haft det under senaste söndagen. Egentligen tänkte vi vandra längs med Säveån mellan Floda och Stenkullen. Där kan man nämligen ibland träffa bävrar. Men framme i Floda sa Herr Mås plötsligt: Nu ska jag visa dig grodtunnlarna. En gammal kompis till honom från Naturskyddsföreningen hade nämligen kämpat för deras tillblivelse för ett flertal år sedan. Och så gick vi och gick, jag plockade en massa björnbär efter vägen, en stund satt vi på en klippa och tittade över Sävelången - och vandringen till grodtunnlarna blev ganska långt. 

Sedan tänkte Herr Mås gå tillbaka samma väg. Men det vägrade jag. Nu har vi gått så långt, sa jag, nu hittar vi säkert något annat intressant på vägen tillbaka, bara inte ta samma stig. Och så hittade vi faktiskt Nääs slott, och där hittade vi en skylt med "Dagens lunch", som precis togs bort efter att vi hade beställt maten. Kul, även så kan det gå, inte bara att skylten tas bort precis innan man hinner beställa. Och så har jag äntligen varit på Nääs slott också, för om den där legendariska slöjdskolan hade jag ju redan läst i boken om Nils Holgersson. Och det ska jag göra om nu direkt, i alla fall kapitlet om Nääs, för det området hör ju i stort sett till mina hemtrakter nu, faktiskt.






Krötentunnel

Eigentlich wollte ich heute am Säveån entlangwandern, um vielleicht einen Biber zu sehen. Aber dann wollte mir Herr Möwe in Floda "nur ganz kurz" die Krötentunnel zeigen, die ein alter Naturschutzkumpel von ihm schon vor einer ganzen Weile mal hat bauen lassen - nach heftigen Kämpfen mit den Verwaltungen, wie das immer so ist. Der Weg zu den Krötentunneln war dann doch länger als gedacht, und immer wieder mussten wir anhalten, weil ich an den Brombeerbüschen mit den vielen dicken schwarzen Beeren nicht vorbeikam.

Die Sache mit dem Biber habe ich dann kurzerhand für heute gestrichen - aber dafür war ich endlich mal am Schloss in Nääs, wo ich auch schon immer mal hinwollte. Darüber hatte ich nämlich schon einiges bei Nils Holgersson gelesen. Und so haben wir jetzt schon an zwei Wochenenden in Folge unser Sonntagsmittag auf einem Schlosshügel eingenommen, immer gar nicht so teuer - aber immer total lecker und in einer netten Atmosphäre, wie ich sie von deutschen Schlössern nicht so kenne. Dort ist es oft so schnieke und spießig, hier ist es lockerer, man kann sich seine Waffeln an einem Selbstbedienungs-Waffeleisen selber backen und die Kinder können auch mal Krach machen und herumtoben.



Samstag, 25. August 2012

Leçon n° 19
























Le soleil et la mer, c'est le bonheur pour tout le monde.



























Dienstag, 21. August 2012

Butternut


Was bin ich froh, dass meine Kinder ordentliche Berufe gelernt haben oder noch dabei sind, sie zu lernen. Stellt euch vor, mein einziger Sohn wäre Automechaniker geworden und meine Tochter Bankkauffrau - dann hätte ich ja überhaupt keinen Nutzen davon, denn ich habe weder ein Auto noch irgendeinen Bedarf für Beratung in Finanzsachen. Aber so steckt mir der Buchhändler-Sohn immer mal wieder ein Leseexemplar zu und das Bio-Gemüse-Kind gibt mir Tipps, was man so alles essen kann neuerdings. Und da ist mir doch heute, als ich mal wieder bei unserem LIDL einkaufen war, etwas ins Auge gefallen, das ich dort vorher noch nie gesehen habe - und sofort kam ich darauf, wie meine Tochter letztens davon geschwärmt hatte. 
(Es muss daran liegen, dass es in dem Krankenhaus, in dem sie auf die Welt kam, es war ein evangelisches in Weimar, am laufenden Band Kürbis gegeben hat. Als Suppe oder Gemüse oder süßsauer eingelegt. Irgendwie muss sie diesen Geschmack mit der Muttermilch... oder wie man so schön sagt.)

Na, jedenfalls gab es heute im LIDL Butternusskürbisse, lustige Dinger, die nicht so gut für Halloween taugen, aber dafür um so besser für die Gemüseküche. In Schweden ist man ja mit Kürbissen nicht so gut aufgestellt, wie ich es zum Beispiel aus Brandenburg kenne. Sie wachsen vor allem auf Öland, und es gibt sie hier in Göteborg längst nicht so reichlich und in so großer Auswahl wie in Berlin. Darum war ich heute besonders freudig überrascht, denn diese in Deutschland schon sehr populäre Kürbisart ist beinahe so leicht zu bearbeiten wie diese großen Zucchinis, man braucht also keine Axt oder Säge, um an das Fruchtfleisch zu kommen. Ja, und dann habe ich zu Hause gleich ein großes Stück abgeschnitten, klein gemacht - und in die große Pfanne gehauen. Und was soll ich sagen: Superlecker, diese Sorte! Ja, wirklich prima, dass meine Tochter nicht Bankkauffrau geworden ist...







På LIDL finns just nu en speciell sort squash att köpa som heter butternut squash. En sådan köpte jag idag, eftersom min dotter tipsade mig on den sorten ganska nyligen. För att tillaga en sådan jättegrönsak behöver man ingen yxa som på andra pumpasorter och fruktköttet är ännu godare, tycker jag, så söt- och nötaktigt. Då blev det en färggrann pumpagryta med grädde idag, helt utan fläsk eller kött. Enkel, billig - och riktigt, riktigt god.






Montag, 20. August 2012

Tjolöholm


Mein Sohn ist ein fleißiger Kinogänger, viel fleißiger als ich. Irgendwann im letzten Herbst schrieb er mir diese Zeilen hier: "Hab grad den neusten Film von von Trier gesehen: Melancholia. Ein apokalyptischer Film, wo ein Planet auf die Erde zurast, der sich hinter der Sonne versteckt hat. Und gruseliger Weise spielte die Endszene in einem "Anwesen", das mir sehr vertraut vorkam - dir auch?!" Und dann schickte er diese Bilder mit:


Haus von Toni fotografiert


Haus im Film


 Aussicht von Toni fotografiert


 Aussicht im Film



Ja, natürlich habe ich das "Anwesen" wiedererkannt. Dort waren wir im August 2010 gemeinsam zum Kammermusikfestival. Von der Bushaltestelle aus musste man noch ziemlich weit laufen, und unsere Plätze auf dem Balkon waren nur Hörplätze. Da hatte man also Zeit, sich während des Konzertes die geschnitzten Figuren im Saal anzugucken. Ja, und viele davon haben wirklich recht grimmige Gesichter... Nach der Musik, es war dann schon dunkel, sind wir den langen Weg bis zur Bushaltestelle noch einmal gegangen, denn nur Herr Möwe wurde vom Fahrdienst abgeholt.

Jetzt am Wochenende war auf Tjolöholm wieder Kammermusikfestival und gestern haben Herr Möwe und ich  den ganzen Tag dort verbracht. Zwei ganz wunderbare Konzerte haben wir gehört - ach, ich liebe diese Art des Musizierens, weil man den Musikern so nahe ist, und weil man jedes einzelne Instrument hören und trotzdem die Magie des Zusammenspiels beobachten kann - und zwischendurch haben wir lecker gegessen, faul in der Sonne herumgelegen und einen kleinen Spaziergang gemacht. Ein herrlicher Seelebaumel-Tag!

Und nun muss ich meinen Film-Spezialisten aber mal fragen, aus welchem Film ich diese Musik hier wohl kenne...




Geht man regelmäßig zu den Kammerkonzerten, 
dann kennt man schon seine "Pappenheimer".



Det är inte särskilt ofta jag får tillfälle att sätta på mig min sommarklänning. Två saker måste då inträffa: vädret måste passa - och det måste finnas någon anledning. Vädret passar visserligen ibland, fast då strövar jag ju hellre omkring i skogen eller på klipporna vid havet eller något liknande. Och är det en lämplig anledning, då passar vädret oftast inte. I fjol hade jag därför sommarklänningen på mig bara en enda gång: Det var under en konsert med Göteborgs kammarkör. Och i år hade det nästan inte blivit av alls om inte gårdagen hade funnits. DÅ var vädret jättefint - och DÅ var det kammarmusikfestival på Tjolöholms slott!





















Sonntag, 19. August 2012

Wandernd ankommen


Es gibt unterschiedliche Sorten Strapazen. In der letzten Woche habe ich nahezu ununterbrochen gearbeitet, mit irgendwie kurzen Schlafpausen, nicht richtig erholsam, weil ich da auch nur von Datenbankfeldern geträumt habe. Ich habe knapp 50 Leute geschult, wirklich nette Leute, mit vielen von ihnen habe ich ja früher etliche Jahre zusammengearbeitet, mit anderen hatte ich bisher nur Mailkontakt und da war es interessant - und manchmal auch richtig überraschend - nun Gesichter zu diesen Menschen zu bekommen. Außerdem hatte ich einige individuelle Zusammenkünfte und Ideenkonferenzen, und der Mailstrom riss ja trotzdem nicht ab und ich habe abends oft noch lange an der Datenbank rumgefummelt. Ja, es waren wirklich total intensive Tage, die ich nur deshalb so gut überstanden habe, weil ich wusste: Am Wochenende bin ich ja dann wieder zu Hause, und gleich am Samstag gehen wir wandern.

Auch eine lange Wanderung kann natürlich anstrengend sein, aber das ist irgendwie etwas ganz anderes. Zehn Stunden sind wir gestern durch das Sandsjöbacka Naturreservat gestiefelt und immer wieder haben wir die Wanderwege verlassen, um zu abgelegenen Aussichtspunkten zu gelangen oder zu geheimnisvollen Steinformationen. Schon nach ein paar Stunden hatte ich nasse Füße und nachmittags wurde es dann auch noch so schwül, dass die Insekten mehr als lästig wurden. Aber das Heidekraut steht auch dort gerade in voller Blüte und reife Beeren gibt es in Hülle und Fülle, so dass ich mich abends doch viel mehr bereichert gefühlt habe als geschlaucht. Und es ist auch eine ganz andere Art Müdigkeit als die nach einem Tag am Computer.







Ett par trollsländor
fasthakade i varann
svirrade förbi.

Tomas Tranströmer






Sonntag, 12. August 2012

Inseln


Der lange Möwensohn war im Urlaub auf dem Balkan und hat alle diese Länder besucht, die es vor einer Weile noch nicht gab, als das alles dort unten noch Jugoslawien hieß. Nun hat er ganz stolz seinen Papa angerufen und gesagt, dass er jetzt insgesamt mehr Länder in seinem Leben besucht hat als der liebe Herr Papa. Das ist keine schlechte Leistung, denn der Herr Papa hat es immerhin auch schon auf 37 gebracht. Nun, ich habe jedenfalls keine Lust, an diesem Männer-Wettspiel teilzunehmen, ich finde es schöner, einige wenige Länder immer wieder und wieder zu besuchen, um sie so nach und nach immer besser kennenzulernen.

Aber vielleicht kann ich ja was anderes sammeln. Inseln oder Leuchttürme zum Beispiel? Jetzt am Wochenende habe ich jedenfalls drei Inseln betreten, auf denen ich vorher noch nie war - und zwei davon waren sogar unbewohnte Inseln, die man mit normalen Fährschiffen gar nicht erreicht, sondern nur mit dem eigenen Boot. (Dass man uns in unserem eigenen Boot beim übers-Meer-Paddeln manchmal auslacht, weil es nur ein recht kleines Gummiboot ist und keinen Motor hat, ist mir dabei völlig wurscht - denn keiner von diesen Motorbootheinis kann sein schickes Boot zusammenrollen und mit in die Straßenbahn oder mit in die Eisenbahn nehmen, hihi.) Ja, vielleicht sammle ich einfach Inseln, zu denen man mit dem eigenen Boot hinpaddeln muss - oder die man nur erreichen kann, wenn man im Winter übers Eis geht. Wenn ich da alle zusammenrechne, auf denen ich schon war, dann kommen immerhin schon zwölf Stück zusammen. Und das ist doch gar nicht so übel für den Anfang! Oder?




Achtung! Anlanden von Hunden verboten!
(Unsere Samstags-Inseln: Rivö und Brattholmen)



Den långe måsungen kom hem från semestern häromdagen. Han reste runt på Balkan-halvön för att besöka nya länder, dvs länder som var nya för honom. Det är inte svårt att besöka flera länder under tre veckor på Balkanhalvön - och så har han nu kört om sin pappa i den här tävlingen "Vi krysser för länder vi rest till". Pappan har trettiosju om jag minns rätt. Ja, det finns ju folk som samlar på alla möjliga saker. Jag har träffat sådana som samlar på fåglar de har sett eller fjärilar. Ska jag också börja samla på något som jag besökt eller sett? Öar kanske. Eller fyrar. Under helgen som gick besökte jag i alla fall tre nya öar - och två av dem går inte att nå med vanlig kollektivtrafik utan bara med egen båt. Ja, kanske ska jag samla på öar som man bara kan komma till med egen båt - eller till fots när isen har lagt sig... Då har jag kommit upp till tolv stycken nu om jag inte räknat fel. Hm, i alla fall nånting att börja med. ;-)



Varberg - blick från Subbeberget mot Stora Apelviken

 

Varberg - Subbe Fyr



Eine Dickblatt- und Kaktus-Installation in einem Park von Varberg
(Einmal im Jahr fahren Herr Möwe und icke nämlich nach Varberg.)



Samstag, 11. August 2012

Sommerfest


Zum Glück habe ich immer meine Kamera dabei. Da muss ich nicht die ganze Zeit mit den Erwachsenen am Tisch stille sitzen und erwachsene Gespräche führen. Über olympische Medaillen, die mich nicht interessieren oder Backrezepte, die ich niemals ausprobieren werde. Das Wetter möglicherweise. Mittags hatte es ein paar Wolkenbrüche gegeben. Abends ist das Licht weich und der Himmel hoch. Eine dicke Krabbe geht auf dem Meeresgrund spazieren und die Möwen werden von der Abendsonne von unten angeleuchtet. Ein älterer Herr sitzt auch nicht bei den Erwachsenen am Tisch. Zu ihm kann man sich gesellen, die letzten Sonnenstrahlen genießen - und schweigen.





Sommarfest på Saltholmen

"Nu kommer pricken över iet" - säger Astrid när den före detta ordföranden och jag smyger in genom dörren på herrsidan. Lasse vinkar. Han har trumstockarna i handen. Den Glade Stefan plockar alltid fram några ord på tyska. Vi har ungefär samma frisyr, fast han är slöjdlärare och skriver musik. De flesta - som jag annars bara träffar nakna - är ganska finklädda, och jag känner mig lite underdressed i mina vanliga utekläder. En picknickkorg med glas, porslin och tygservietter har jag inte heller med mig, utan bara min vanliga matsäck. När ljuset skiftar sedan, kan jag inte sitta stilla vid bordet längre. Då dras jag till havet och klipporna. Kvällen är ovanligt lugn, inte ens många båtar är ute. Medan Lasse och hans kompisar smeker sina instrument på andra sidan planket sitter jag vid ett hällkar. Ett moln har trillat ner från himlen.


Freitag, 10. August 2012

Ljung


Ljung du fagra
på hedar magra,
min bästa blomma i barndomsår!
Än får jag bida
i drömmar frida
hos dig en soldag då sunnan går.

Här bada hyddor
i doft av kryddor
från gröna enar och timjan röd,
och vinden bjuder
en dryck som sjuder
av slättens hälsa och sommarns glöd.

Hit skall hon följa
-- när vindar bölja
en soldag -- hon som jag fjärran fann.
Här skall jag fråga,
om med min låga
mitt sköna hedland hon älska kan.

Och in i kransen
hon bär i dansen
en kväll vars lycka jag anar blott
skall ljung jag fläta,
att ej förgäta
hon må min börd och min barndomslott.

Erik Axel Karlfeldt






Ein Meer aus Honigduft und Lila

Das Heidekraut heißt auf Schwedisch "Ljung". Dieses Wort findet sich hier in allerhand Nachnamen und Ortsnamen - viel öfter als bei uns in Deutschland. Unsere Nachbarin zum Beispiel heißt Ljungblom. Gestern Abend haben wir lange in der Heidekrautheide gesessen. Ringsrum war alles lila und der Duft war sehr betörend. Die Heidekrautheide ist oben auf den Änggårdsbergen, gar nicht weit von uns in Majorna, und von dort kann man ganz weit gucken. Bis zum Meer, das im Abendlicht magisch glitzert und wo die großen Schiffe in die weite Welt hinaus fahren.

Jetzt, wo die Tage schon wieder merklich kürzer werden und wo einen diese bittersüßen Wehmutsschauer durchrieseln, weil jeder Sommer endlich ist, da saugt man alles besonders gierig in sich auf: die Farben, das Licht, die Wärme, die Düfte. Und am liebsten will man das alles festhalten, festnageln, festtackern, festbinden, nein, man mag sich nicht so gern davon trennen. Aber es geht nicht. Und so sitzt man im duftenden Heidekraut auf einer sonnenwarmen Klippe oben auf der Heidekrautheide, von Schauern durchrieselt - und weiß gar nicht so recht, bei wem man sich bedanken soll für diese Momente...









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Donnerstag, 9. August 2012

Tältet


"... Sophia bar sina sängkläder till tältet. I solnedgången stängde hon lekstugan och sade adjö. Alldeles ensam gick hon till ravinen som denna kväll hade blivit en oändligt avlägsen plats, övergiven av Gud och människor och scouter, en ödemark med natten framför sig. Hon drog igen blixtlåset och lade sig rak med täcket upp till hakan. Det gula tältet glödde av solnedgång och blev med ens mycket vänligt och litet. Ingen kunde titta in och ingen kunde titta ut, hon vilade i en sluten kokong av ljus och tystnad. Just när solen gick ber blev tältet rött och hon somnade.

Nätterna hade redan blivit långa och när Sophia vaknade såg hon ingenting annat än mörker. En fågel flög över ravinen och skrek, först nära och sen en gång till långt borta. Det var en lugn natt och ändå hörde hon havet. Ingen gick genom ravinen och ändå rörde sig gruset som under steg. Det skyddande tältet hade släppt in natten lika nära intill som om hon hade sovit på marken. Nya fåglar ropade på annorlunda sätt och mörkret var fullt av främmande rörelser och ljud, sådana som ingen kan förklara och härleda. De kan inte ens beskrivas.

O gode Gud, sa Sophia, låt mig inte bli rädd, och genast började hon tänka hur det skulle vara att bli rädd. O gode Gud låt dem inte förakta mig om jag låter mig bli rädd.

Hon lyssnade för första gången i sitt liv. Och när hon kom ut i ravinen kände hon för första gången marken mot sina fotsulor och tår, en kall kornig och oerhört komplicerad mark som förändrade sig medan hon gick, grus och vått gräs och stora släta stenar, ibland strök växter höga som buskar mot hennes ben. Marken var svart men himlen och havet hade ett svagt ljus som var grått. Ön hade blivit liten och vilade i havet som ett drivande löv men det lyste i gästrummets fönster. Sophia knackade mycket sakta eftersom alla ljud hade blivit för stora.

Hur går det? frågade farmorn..."

Ur: Tove Jansson, Sommarboken





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Oma, was ist eigentlich Geduld?

Nun ist es wieder still bei uns zu Hause. Der Sand, der immer unweigerlich aus dem Buddelkasten mitkommt, ist inzwischen weggefegt und es knirschen kaum noch Knäckebrotkrümel unter dem Küchentisch. Unglaublich, was so ein Knirps an Knäckebrot verdrücken kann... Und das Gummibärchen-Essen muss ich mir nun auch langsam wieder abgewöhnen.

Keine Vorträge mehr beim Essen über Space-Shuttles, Vulkanausbrüche und Erdbeben, über ausgestorbene Riesentiere oder Meeressäuger. "Wale sind doch keine Fische, Oma!" bekomme ich zu hören, als ich "Walfisch" sage… Und jetzt habe ich auch meinen Fensterplatz am Küchentisch wieder. "Es sieht aber noch früh draußen aus", gibt er von sich, wenn er mal vor acht Uhr aus dem Bette muss, weil wir irgendwohin wollten. Er ist - genau wie seine Mama - ein ausgesprochener Langschläfer. Na, von mir haben sie das jedenfalls nicht. ;-)

"Ist Gott eigentlich schon tot? – Nein? Aber warum ist er dann im Himmel?" – "Und werden wir die Dinosaurier treffen, wenn wir später in den Himmel kommen?" – Für seine viereinhalb ist er ein ausgesprochen guter Wanderer, und wenn er draußen sein kann und irgendwie Sand oder Steine und Wasser zu haben sind, dann kann er lange und versunken mit ganz einfachen Dingen spielen. Enge Wohnungen, wo noch dazu das Auf-dem-Sofa-hopsen und das Kissen-Herumwerfen verboten sind, die mag er dagegen nicht. Wenn es keiner mitbekommen hat, habe ich ihn deshalb immer mal auf dem Gästebett in unserer Küche hopsen lassen. Omas dürfen sowas nämlich hin und wieder erlauben.

Herr Möwe hat sich vor kurzem einen neuen Plattenspieler gekauft, weil sein alter irgendwann kaputtgegangen ist und er die alten Scheiben immer noch gerne hört. Meine Plattensammlung ist dagegen eher bescheiden. Aber eine davon haben wir in den letzten zwei Wochen doch regelmäßig angehört: Reinhard Lakomys Geschichtenlieder. Da wurde mir immer ganz ostalgisch zumute...

Was das Beste am Zelten war? Na, das Zelt natürlich – und das Lagerfeuer! Nächstes Jahr bleiben wir am besten gleich ein paar Tage länger draußen. Schließlich fühlen wir uns alle dort so wohl. Und meine Island-Bilder muss ich mir nun auch wieder alleine angucken. Er fand sie irgendwie schauerlich-schön, wollte die rauchenden Berge und die Risse in der Welt immer wieder anschauen. Wir werden ihn wohl irgendwann mal mitnehmen müssen. :-)






Freitag, 3. August 2012

Lieb-Links


Ich komme gerade nicht so richtig zum Bloggen. Wir unternehmen jeden Tag irgendwas - und arbeiten müsste ich eigentlich auch rund um die Uhr. Aber: Gut Ding will Weile haben. Darum heute mal ein paar Links auf drei meiner Lieblings-Bloggs:

Triton - hat sich ein Fahrrad besorgt und fährt damit im Linksverkehr!

Ingrid - war am Nordkap

Thomas - skriver, läser och cyklar mycket som vanligt

Jag hinner inte blogga så mycket just nu. Därför länkar jag idag till mina blogspot-"grannar" som har intressanta saker att berätta. Eller saker som gör att man bara hejda sig en liten stund under vardagen. Det är mycket viktigt tycker jag.