Donnerstag, 28. November 2013

PPT-beroende


Jag är inte precis nykläckt som egenföretagare, men jag får fortfarande en hel del inbjudan till olika tillställningar i olika sammanhang som om jag hade startat ganska nyligen. Ja, och ibland går jag faktiskt dit, för ibland är det ganska roligt att få träffa folk när man annars bara har kontakt med uppdragsgivarna via internet. Så idag var jag för första gången på Clarion Hotel Post, ett ställe där jag gått förbi massvis med gånger, men man besöker ju normalt inte ett hotell i staden där man bor, ja, om man inte är på konferens eller något liknande.

Ett företag som sysslar med e-bokföring hade bjudit till informationsträff och eftersom jag själv tidigare jobbat som software-pajas ibland, så är jag alltid lite nyfiken hur andra lyckas. Oftast är det ju killar, och även idag var det två unga män, en med och en utan gel i håret. Till en början gick det ganska hyfsat, tills en kvinna i publiken började ställe ganska så speciella frågor, som egentligen var helt ointressanta för oss andra. (Nästan varje gång är en sådan person med, eller hur?) Så efter ett tag blev killarna lite besvärade, för deras program bromsades ju ut hela tiden. Men de ville förstås inte vara oartiga, så de svarade med stort tålamod. Sedan sa plötsligt datorn, som var ansluten till projektorn: Nu är det bara 11 procent kvar i mitt lilla batteri. Jaha, men du har väl med dig någon sladd, frågade en i publiken. Nej, det hade han inte, men det var ändå lugnt, tyckte han.

När det fortfarande var en halv timme kvar av den utlovade tiden, då gick projektorn sönder. Eller den kanske ville sova middag en stund bara. Men då började gel-killen svettas ordentligt. Tydligen är det nuförtiden helt uteslutet att säga två sammanhängande meningar utan att få kunna peka på någon filmduk eller en jätteskärm där det finns ett PPT-bildspel samt meningarnas grundskelett. Och Microsoft borde kanske skriva på sina förpackningar: "OBS! Powerpoint är beroendeframkallande!"

Jag hade i alla fall ganska roligt och jag fick dessutom riktigt god gratismat på ett ställe där de tydligen inte ens har råd med att skaffa ett par tre julgransfötter... Hosianna!






Fliegende Weihnachtsbäume

Obwohl meine klitzekleine Existensgründung nun schon eine ganze Weile her ist, werde ich immer noch zu allerlei Veranstaltungen eingeladen, die damit irgendwie zusammenhängen. Und wenn ich gerade nichts besseres vorhabe, dann gehe ich manchmal sogar hin. Vor allem, wenn es eine Lokalität ist, in der ich noch nicht war und wenn es außerdem auch noch umsonst zu Essen und zu Trinken gibt. Man gönnt sich ja sonst nix als persönlicher Ich-AG-Leibeigener...

Heute um die Mittagszeit war ich zum ersten Mal in dem großen Hotel am Bahnhof, das es noch gar nicht so lange gibt. Früher war es mal ein riesiges Postamt, darum heißt es auch Post-Hotel, und im Moment kann man es sich zu Weihnachten schenken lassen. Eine große rote Schleife ist jedenfalls schon drum und im Foyer hängen gewaltige Weihnachtsbäume von der Decke.

Die Präsentation war ungefähr so wie solche Präsentationen immer zu sein pflegen. Zwei Schnuckis, einer mit Gel im Haar, der andere ohne, ein Laptop, ein Beamer sowie die eine oder andere Powerpoint-Datei. Und dann im Publikum, wie fast immer, eine Person, die mit ihren total speziellen Fragen ("blöden" habe ich nicht gesagt, aber gedacht) allen total auf die Nerven ging. Lustig war dann noch, dass der Akku im Laptop so gut wie alle war und der Gel-Schnucki natürlich kein Ladekabel dabei hatte. Und schließlich ist auch noch der Beamer ausgefallen. Da fing er ganz schön an zu schwitzen... Ohne Powerpoint an der Wand kam kaum noch ein zusammenhängender Satz...

Nun ja, satt und zufrieden bin ich dann an meinen gemütlichen und ach so friedlichen Online-Arbeitsplatz zurückgekehrt. Wie gut, dass ich mit solchen Vorstellungen nichts mehr zu tun habe! Meine "Auftraggeber" auf der anderen Seite der Ostsee, die schicken mir (zu 99 Prozent) total nette eMails und manchmal sogar Fotos oder Gedichte. :-D
















Mittwoch, 27. November 2013

Es novembert fleißig


In der Straßenbahn wird fröhlich gehustet und geniest, und es ist Hochsaison für allerhand Schnupftücher und Halskaramellen. Ich habe jedoch den Herbstangriff der immer wieder einfallsreichen Kleinstlebewesen überraschend glimpflich überstanden. Nur eine gute Woche Husten, ein Kammerkonzert, zu dem Herr Möwe allein gehen musste und eine ausgefallene Monatssitzung bei den Naturschützern, weil wegen der Herbstseuche keine beschlussfähige Mehrheit aufzubringen war. Aber ansonsten keine größeren Bekümmernisse. Sogar das Montagskino musste wir nicht weglassen, auch wenn es einmal wegen des schlechten Wetters nicht im Freien stattfinden konnte und einmal auf den Dienstag verschoben wurde. Und am Wochenende sind wir ausnahmsweise mal nicht durch den Wald gestolpert, sondern da habe ich den ganzen Samstag brav auf meinem Hosenboden gesessen und die Hausaufgaben für einen ganzen Monat gemacht - was sich hinterher auch nicht so übel angefühlt hat.

Für das Heimkino hatte mir mein Sohn einen wunderbaren Naturfilm zum Geburtztach geschenkt mit großartigen Aufnahmen und einer Menge verblüffender Effekte. Darin geht es um den mitteleuropäischen Wald, und ich muss schon sagen, dass ziemlich was los ist im mitteleuropäischen Wald, sowohl bei den ganz Kleinen als auch bei den ganz Großen. Dramatische Dinge spielen sich dort ab, wenn man genauer (und mit der entsprechenden Technik) hinguckt. Ein toller Film, den ich unbedingt auch meinem, nun ach so fernen Enkel nahebringen muss. Nur die Musik und die Kommentare fand ich teilweise ein bisschen zu dick aufgetragen...







Wie wildreich er sein kann, unser mitteleuropäischer Wald, das hatte ich ja schon als Teenie erfahren, als ich mit einem Jungen aus dem dritten Lehrjahr in Honeckers Staatsjagdgebiet nach der Arbeit heimlich auf einem der vielen Hochsitze saß, um eifrig herumzuknutschen, während unter uns große Herden von Wildschweinen und Rothirschen in den Sonnenuntergang zogen. Merkwürdigerweise hieß er mit dem Nachnamen Kotenbeutel, der Junge aus dem dritten Lehrjahr, wurde aber von allen nur zärtlich "Kacktasche" genannt. Ein lustiger Kerl mit wilden Haaren und kühnen Augen, der mir zuerst unbedingt das Reiten beibringen wollte. Als ich mich dabei als absolutes Anti-Talent erwiesen hatte, stiegen wir schon alsbald aufs Moped und auf Honeckers Hochsitze um, in einem besonders wildreichen Gebiet, das normalerweise abgesperrt war, zu denen der Junge aber ein paar Schlupflöcher kannte. Na, da war ich ja in meinem Element - und schwupps hatte er mein kleines Herz und die großzügige Erlaubnis zum Herumknutschen... Ja, irgendsoeine uralte Saite ist also angesprungen, als ich den Film über den mitteleuropäischen Wald gesehen habe, zusätzlich zu dem vielen Staunen über all das Leben und Sterben, die vielen kleine und großen Schicksale. Und dafür danke ich meinem Sohn ganz herzlich! :-)



Auf dem Reiterhof in Lichterfelde, Sommer 1981



Ansonsten novembert es so vor sich hin. Die Bäume habe keine Blätter mehr, und in der Stadt kriegen sie zum Trost dafür allerhand Weihnachtskrempel drangehängt. Mal schleichen sich zaghaft ein paar Minusgrade an, so dass man fröhlich auf den Pfützen schlittern kann, aber meistens ist es feucht und um die fünf Plusgrade herum ungemütlich. Ich lese viel, große, dicke und kleine, weniger dicke Bücher, wobei eines der kleinen, weniger dicken eine große Überraschung war. Vielen Dank also an die klugen Damen und Herren in Stockholm für diesen wirklich gelungenen Buchtipp des Jahres!





Om jag någon gång skulle få en tidsmaskin i julklapp, då skulle jag inte resa så jättelångt tillbaka i tiden, inte till Big Bang alltså och inte till dinosaurierna heller. Då skulle jag vilja veta hur skogen såg ut innan människan kom in på scenen. Skogen i Mellaneuropa alltså, för här i Norden fanns det ju framför allt is under de senaste två miljoner åren. I födelsedagspresent fick jag nämligen, nej ingen tidsmaskin, men en väldigt intressant naturfilm, som handlar om skogen i Mellaneuropa. I denna film kan man ana lite hur denna skog såg ut för 100.000 år sedan - och den ger mig fortfarande fina gröna bilder, trots att träden utfanför fönstren är alldeles kala.





Montag, 18. November 2013

Buchhändler


Hihi, sie haben beide während der Arbeit immer eine Weste an, der eine aus Überzeugung, der andere weil es zum Corporate Design seines Arbeitgebers gehört. Aber ich finde, diese Weste steht ihnen jeweils gleichermaßen gut. Bei meinem Aufenthalt in Berlin nun habe ich sie alle beide an ihren Arbeitsplätzen besucht. Der Buchladen in Kaulsdorf gehört ja bereits seit fast 20 Jahren zu meinen absoluten Lieblingsplätzen auf dieser schönen Welt, und das große Kulturkaufhaus in der Friedrichstraße mit seinen opulenten Öffnungszeiten suche ich schon wegen der riesigen Klassikabteilung regelmäßig auf, entweder zusammen mit Herrn Möwe und seinem nie endenden Spezialwunschzettel oder allein mit einer kleinen Auftragsliste. Und nun arbeitet mein Sohn dort bei Dussman, im englischen Bookshop, einer recht ruhigen und gemütlichen Insel im Getümmel des ansonsten etwas wuseligen Hauses dieses Medienmagnaten.

Wegen der opulenten Öffnungszeiten hatte ich mir ja anfangs ein wenig Sorgen gemacht, aber dann habe ich erfahren, dass nach 20 Uhr alle Kunden an den Zentralkassen bezahlen müssen, und da war ich beruhigt. Außerdem habe ich die Schärfe des Wachschutzes am eigenen Leibe erfahren, als ich höflich, aber bestimmt darauf hingewiesen wurde, dass es nicht erlaubt sei, während der Kassenübergabe zu fotografieren. Aber natürlich habe ich trotzdem ein bisschen herumgeknipst, zuerst in Kaulsdorf und dann in der Friedrichstraße. Schließlich sagt ein Bild mehr als tausend Worte.

* * *

"Refugium (plural: refugier) som på latin betyder "tillflyktsort", är inom biologin ett område där en isolerad population eller reliktpopulation förekommer av en djur- eller växtart som tidigare haft ett mycket större utbredningsområde. Denna isolation (allopatri) kan till exempel orsakas av klimatförändringar, som de olika istiderna, eller i historisk tid av mänsklig aktivitet som avskogning och högt jakttryck. Exempel på arter som förekommer i refugier idag är bergsgorillan, isolerad på ett antal berg i centrala Afrika, och australiskt sjölejon, isolerad på vissa stränder i södra Australien på grund av ett högt jakttryck. Isolationen kan i många fall ses som tillfällig, men andra refugier kan fortleva under en längre tid och därigenom ge upphov till endemiska arter som överlever som reliktpopulationer..." (Wikipedia)

Nej, många sådana finns inte kvar: Små välsorterade butiker som inte tillhör någon kedja, där man fortfarande kan köpa böcker, och bara böcker, inte pappersgrejer eller presenter eller något annat konstigt. Förr i tiden fanns det mycket fler sådana och alla hade proppfulla hyllor. Idag har de få som finns kvar i Tyskland inte alltid proppfulla hyllor längre för allting kan man ju beställa och få levererat nästa morgon. Bokhandlaren i Berlin-Kaulsdorf har dock fortfarande proppfulla hyllor och urvalet är stort jämfört med den lilla ytan. Där luktar det böcker eller nykokt te som det alltid har gjort och där spelas fina skivor på lagom hög volym. Jag trivs där väldigt mycket och varje gång jag åker till Berlin försöker jag titta in där.

Ja, och även min son gjorde sina första stapplande steg som bokhandlare där i Kaulsdorf redan när han gick i skolan. Nu är han färdigutbildad sedan ett år tillbaka, och nu studerar han, men han jobbar fortfarande som bokhandlare vid sidan om, och det inte bara på vilken bokhandel som helst utan på Tysklands största kulturvaruhus Dussmann. Där tar han tillsammans med ett gäng andra studenter hand om den engelskspråkiga avdelningen, något som passar honom jättebra. Nu under min Berlin-vistelse besökte jag honom för att kolla hur det ser ut där efter ombyggnaden. Och som slumpen ville var det samma kväll en liten konsert i våningen precis under hans bookshop, där en av Tysklands pianist-stjärnskott först besvarade ganska dumma intervjufrågor och sedan spelade As-dur-sonaten som en djävulsk ängel. Alltid spännande och givande att få se hur unga människor hittar sin egen väg.



Unser BuchJo in seinem kleinen Reich.



Die Kleine My fragt nach Büchern aus Spanien.



Zwei Mitglieder des weltweit vertretenen
"Kaulsdorfer-Buchhandlung-Fanclubs"
(Auch ganz ohne Facebook und Like-Button!)


* * *


Dussmann, Berlin-Friedrichstraße, The English Bookshop
gleich hinter dem Hintern der Sphinx



Gegenüber ein anderes Weltwunder: Mur Végétal



Toni bei der Arbeit



Kassenschluss



Im Keller die KulturBühne



Igor Levit beantwortet erst ziemlich dumme Interviewfragen, 
spielt dann aber wie ein junger Gott!


Mittwoch, 13. November 2013

Gefühlte 14 Tage!


Da war ich nun "nur" eine Woche in Berlin und Brandenburg und es war so intensiv und ich hatte mir so viel vorgenommen und dann auch wirklich gemacht, dass es sich tatsächlich wie doppelt so lange angefühlt hat. Und geredet habe ich wohl mehr als sonst in einem ganzen Monat hier bei meiner schweigsamen Küchentisch-Online-Arbeit oder unseren langen Waldwanderungen... Ja, aber als erstes möchte ich allen furchtbar danken, mit denen ich mich treffen konnte, denn unsere Gespräche waren wirklich herrlich bereichernd und sie haben mir so gut getan, auch wenn ich dann am Schluss dieser Woche gestern Nachmittag schon im Regionalzug zum Flughafen völlig erschöpft in eine schöne Dornröschen-Ohnmacht gefallen bin, aus der mich dann aber zum Glück die "Wir erreichen jetzt den Bahnhof..."-Trallalla-Weckmelodie rechtzeitig wieder erlöst hat.

Und gut gegessen habe ich vielleicht an diesen sieben Tagen! Du lieber Himmel! Und dabei war ich kaum mal etwas einkaufen oder habe geschweige denn mal was gekocht. Ich wurde von vorne bis hinten und von allen Seiten verwöhnt, von der Mutter und den Kindern liebevoll bekocht oder in total gemütliche oder spannende Lokalitäten verführt. Sicher waren nur wenige von euch bisher in einem koreanischen Restaurant, das von einer Opernsängerin geleitet wird, oder in einem sudanesischen Imbiss, wo man seine Lieben für zusammen nur 9 Euro satt und zufrieden machen kann. (Da habe ich mich fast geschämt beim Bezahlen, so bin ich schon an die skandinavischen Preise gewöhnt...) Aber in Berlin ist irgendwie alles möglich, genauso wie man sich in Brandenburg nach einem herrlich wohltuenden Besuch im Thermalbad zum Mittag heißhungrig auf eine Gänsekeule mit Grünkohl stürzen kann. Hhhmmm...

Also nochmal vielen, vielen Dank, ihr Lieben, für all die wunderbaren Stunden, die ich mit euch verbringen durfte! Das mache ich bald wieder mal, ja, spätestens im März, wenn mein Sohn Geburtstag hat. ;-)


* * *

Precis 24 år efter murens fall besökte jag Berlin med omnejd, ja, och lite innan och lite efteråt också. En hel vecka blev det nu från tisdag till tisdag, fast det känns som om det varit 14 dagar, så mycket hann jag med och så många trevliga människor fick jag träffa samt prata och äta med. Ja, äta med... Det är otroligt hur många spännande matställen det finns i Berlin och hur lite pengar det kan kosta att äta ute. En operasångerska från Korea till exempel driver en krog med jättegod mat i Berlins stadsdel Prenzlberg, och min son och hans tjej tog med mig till ett av deras favoritställen, en liten bistro med mat från Sudan. Och så fick jag tysk gåsmiddag i söndags efter att vi gottat oss på termalbad i den legendariska kurorten Bad Saarow fem mil utanför Berlin. Visst är det lite jobbigt ibland, men jag älskar verkligen att pendla mellan dessa två världar, den här i Norden och den därnere i Tyskland.




7. November, Berlin-Friedrichshain: Wir feiern Katis Geburtstag 
und ich nutze die Gelegenheit, um ausgiebig mit unserem alten Kater 
zu schmusen. Jedes Mal denke ich: Vielleicht ist es das letzte Mal. :-\



8. November, Berlin Prenzlauer Berg, Eberswalder Straße



Sooo lecker: Vor- und Hauptspeise des wirklich reichlichen
3-Gänge-Tagesmenüs (für 7,50 €) im Restaurant Kochu Karu



9. September, Berlin-Wannsee
Frischer Herbstmorgen am Großen Wannsee 



 9. November, Berlin Potsdamer Platz



 9. November, Berlin Potsdamer Platz



 9. November, Fürstenwalde, Alte Wassermühle



9. November, Storkow, Binnendüne Waltersberge
(Dort, wo ich schon als Teenager gerne gespielt habe...)



10. November, Storkow, am Grab meines Vaters
(Es ist Masi-Quarzit aus Norwegen: Material und Form
sollen das Wasser symbolisieren, das er so geliebt hat.)



12. November, Kurz vor Sonnenaufgang in Eberswalde
Nach meiner allerletzten Nacht im Zimmer unterm Dach...


Sonntag, 3. November 2013

Im Biberland


Nach einem Freitag voller technischer Macken, die mir alle irgendwie das Leben schwer gemacht haben, sind wir gestern den ganzen Tag im Biberland gewandert, viele Stunden und viele Kilometer, um endlich die Früchte unserer Klassik-Quizzelei zu ernten. Nun habe ich ganz lehmige Wanderschuhe, aber innen drin ist alles wieder klar und schön, der ganze Freitagsfrust vollkommen weggespült. Einer unserer Göteborger Power-Geocacher schreibt übrigens ein Blog ausschließlich über seine Abenteuer im Zusammenhang mit dieser Schatzsuche. Dieses Blog hat den Untertitel "Es passiert immer etwas Unerwartetes..." Und so haben wir uns gestern gefragt, ob uns wohl dieses Mal auch wieder etwas Unerwartetes passieren würde, denn ist man einen ganzen Tag lang draußen, so ist die Wahrscheinlichkeit ja extra groß.


Alte Steinbrücke im Biberland



Ja, bis zum Sonnenuntergang mussten wir warten, nein, Quatsch, gewartet haben wir ja überhaupt nicht, sondern einfach nur die Landschaft und das Unterwegssein genossen, aber dann haben wir an einer bekannten Biberstelle nochmal eine längere Rast gemacht, und was nicht aufgetaucht ist, waren natürlich die Biber. Die kommen nämlich nur ganz unerwartet. Aber drei Schwäne waren plötzlich da, so strahlend weiß und so voller Grazie, dass einem ganz komisch zumute wird, wenn man selbst als "kultiviertes" Wesen in seinen müffelnden Modderklamotten und kein bisschen anmutig lang ausgestreckt und ächzend auf einem schlüpferigen Holzsteg liegt. Na ja, das Licht war jedenfalls magisch und ich habe sicher an die hundert Schwanenbilder geknipst.



Biberbaum im Biberland



En av våra power-cachare i Göteborg skriver webblog om sina äventyr och under rubriken står det "Det händer alltid något oväntat..." Och detta är sant faktiskt, det har vi själva upplevt många gånger. Fast man får ju inte vänta på att det händer något oväntat, för då är det ju inte oväntat längre. Så är man ute och går hela dagen i Bäverlandet får man förstås inte vänta på att få se en bäver, för då visar de sig inte. Bävrar har jag hittills bara sett när jag inte räknade med dem alls. Så istället för att få se en bäver fick vi träffa ett gäng jättevackra svanar medan vi rastade i Bäverlandet. De var så vita och graciösa att jag själv som lerigt och klumpigt fototroll undrade vem som egentligen är den kultiverade arten.



Und im Auge von Herrn Schwan spiegelt sich der 
Sonnenuntergang... (Mehr Bilder von Lerums Schwanensee)