Donnerstag, 18. Dezember 2014

God Jul


Der Zugvogel ist vor gut einer Woche in den Süden gereist und er bleibt dort so gut wie den ganzen Winter. Eine sehr gute Gelegenheit, alle meine Sandsteine im Wohnzimmer auszukippen - um für eine Weile ganz in der Bauerei zu versinken...




Fröhliche Weihnachten! 


* * *


Flyttfågeln reste söderut för drygt en vecka sedan och han ska stanna därnere så gott som hela vintern. Jag sitter i vardagsrummet på golvet och bygger med "sten-lego", som mitt barnbarn brukar kalla det... Stress inför helgdagarna? Obefintlig! :-)



God Jul!


Sonntag, 7. Dezember 2014

ADVENTures


Gestern habe ich total vergessen, dass ja Nikolaus ist. Soweit ist es also schon gekommen mit meiner Integration hier im Norden. Sie haben nämlich keinen Nikolaus in Schweden, sondern eine Lucia. Aber die ist eine Woche später. Und weil ich den Nikolaus gestern vergessen habe, hatte ich natürlich auch nix im Stiefel. Aber das macht nüscht, denn die vorweihnachtlichen Extrakalorien finden auch so den Weg zu mir, sowohl die schwedischen als auch die deutschen, hihi, Lidl sei Dank.

Dass gestern ausnahmsweise mal blauer Himmel war, fast den ganzen Tag lang sogar, das ist dem Waldengel erst aufgefallen, als wir nach dem Mittagessen auf einer Lichtung den deutschen Grünkohl mit der värmländischen Elchknackwurst durch einen norwegischen Aquavit abgerundet haben. Verwundert hat er das Schnapsgläserl gesenkt, aus dem er gerade den letzten Tropfen geschleckt hatte: "Guck mal, da oben. Ist ja alles ganz blau." Und dann hat plötzlich der Wald angefangen zu dampfen, was definitiv nicht am Aquavit gelegen haben kann. Wahrscheinlich ist der auch ins Schwitzen gekommen ob der ungewöhnlichen Dezembersonne. Puh, das sind Momente...





Zur Krönung des Tages ging dann direkt nach Einbruch der frühen Dunkelheit hinterm Wald ein dicker, fetter, runder Vollmond auf. Der schickte sein fahles Licht bis hinunter zu uns und noch ein Stückchen weiter, so dass wir vor lauter Ehrfurcht unsere Taschenlampen ausgeknipst haben, mit denen wir da gerade auf einer kinderfreundlichen Nacht-Geocaching-Runde unterwegs waren. Kurz zuvor war auch noch Väterchen Frost in die Wiesen gefallen und hatte Milliarden kleinster Wassertröpfchen in wunderschöne Glitzerkristalle verwandelt, so dass ich mich ewig nicht satt sehen konnte. Ach, richtiger Mondschnee lag auf den Wiesen...


* * *

Ja, man kann also den Advent ganz verschieden verbringen. Wo man mich definitiv nicht antreffen wird, das sind die Einkaufszentren und andere Konsumtempel. Auch auf Liseberg bin ich immer noch nicht gewesen. Aber ich habe wenigstens schon mal von oben geguckt. Es gibt nebenan nämlich die Gothia Towers, mittlerweile drei Hotel- und Konferenzwolkenkratzer. (Bis vor kurzem waren es nur zwei, aber diese Art Twin Towers sind vielleicht nicht mehr so gut zu vermarkten...) Und von dort oben kann man ganz prima über die Stadt gucken. Auch haben sie dort am Mitteltower einen Bade-Balkon angebaut. Den muss ich auf jeden Fall irgendwann mal probieren!







Det finns visst olika sätt att roa sig i december månad. Något som jag definitivt inte gör är att fara runt och julshoppa. De få klappar som jag tänker ge bort (till mina barn och barnbarnet) handlar jag på nätet eller så pysslar jag ihop något själv. Och så har jag fortfarande inte varit på Liseberg. Men jag har kollat uppifrån i alla fall. Från Gothia Towers tjugotredje våning har man nämligen en fantastisk utsikt.


Donnerstag, 20. November 2014

Von Eulen, Sandsteinen und Löchern


"Ich freue mich, dass es Eulen gibt", sagt Henry David Thoreau. Und er nennt sie die geflügelte Schwester der Katze. "Nur ein kleiner Schlitz blieb zwischen den Lidern, wodurch sie eine halbinselförmige Verbindung zu mir behielt. So blinzelte sie nach mir aus dem Land der Träume und versuchte, den verschwommenen Gegenstand oder das Augenstäubchen, das ihre Vision unterbrach, zu realisieren. Endlich wurde sie, bei etwas lauterem Geräusch oder einer Annäherung meinerseits, unruhig und drehte sich faul auf ihrem Sitz herum, als ob sie über die Störung ihrer Träume ungeduldig würde. Als sie dann mit langsamem Flügelschlag durch die Tannen davonflog, wobei sie ihre Flügel zu überraschender Weite ausbreitete, konnte ich von ihnen auch nicht den leisesten Ton vernehmen. Bei ihrem Flug durch die Tannenzweige wurde sie mehr durch das zarte Gefühl, mit welchem sie ihre Umgebung erkannte, als durch das Gesicht geleitet. Mit ihrem sensitiven Schwingen tastete sie sich durch die Dämmerung hindurch zu einem neuen Ruheplatz, wo sie in Frieden den Anbruch ihres Tages erwarten durfte..."

Henry David Thoreau, Walden



Seit ich hier im Norden wohne, und vor allem seit ich als Schatzsucher auch regelmäßig abseits der Wege und Pfade unterwegs bin, begegne ich ihr immer wieder. Selten bekommt man sie zu Gesicht. Meistens nur, wenn man sie irgendwo am Tage stört und sie plötzlich auffliegt, ja, mit überraschend breiten Schwingen. Aber auch ihren Ruf in der Dämmerung oder in der Nacht höre ich immer wieder. Meistens ist es dann der Waldkauz mit seiner eindringlichen Stimme. Um den schauerigen Ruf eines Uhus zu hören, muss man nicht einmal tief in den Wald gehen...

Und als hätte er das alles gewusst, so hat mir der BuchJo bei meinem letzten Besuch in Berlin doch tatsächlich ein Eulenbüchlein in die Hand gedrückt. :-) Eines dieser Kleinode, die den Verlagen hin und wieder gelingen, ein bisschen unscheinbar, doch mit überraschend breiten Schwingen...






Ein kleines Bilderbuch von unserer Reise nach Sachsen und Tschechien habe ich nun auch in die Wolken hochgeladen. Ach, schön war das! Denn wir hatten nicht nur Glück mit dem Wetter, auch das Essen war lecker. Allerdings kommen die Tschechen manchmal auf die weniger glorreiche Idee, im Herbst einfach an den spannendsten Stellen die Wanderwege mit dicken Eisengittertüren zu verschließen. Tja, was einem alles passieren kann, wenn man eine Reise tut...





I det här inlägget berättar jag om ugglor - "kattens bevingade syster" - och om en liten ugglebok samt om vår resa till Sachsen och Tjeckien. Och naturligtvis finns ett gäng bilder att beskåda, ja, för alla som ännu inte tröttnat på alla dessa foton med klippor, träd, lavar och mossor på... ;-)


Mittwoch, 12. November 2014

Lichtgrenze


Wenn man eine Kuh fliegen lassen kann, dann kann man offensichtlich auch eine Mauer fliegen lassen. Das haben sie jedenfalls am Sonntag in Berlin gemacht. Wir waren nicht live dabei, weil wir da etwas anderes vorhatten, aber wir haben uns ein Stück der Lichtgrenze am Samstag angeguckt. Eine hübsche Idee, die sich natürlich viele anschauen wollten, dementsprechend voll war es. Und so hat es eine Weile gedauert, bis wir uns am Brandenburger Tor vorbeigequetscht hatten. Auf der Bühne vor dem Tor hat da doch tatsächlich gerade der olle Udo gesungen, und zwar das Lied mit dem Horizont. Er sieht immer noch genauso aus wie vor dreißig Jahren. Weiß nicht so recht, ob das ein Kompliment ist. Aber dass ich ihn auf meine alten Tage nochmal in echt sehe, das hätte ich vor dreißig Jahren nicht gedacht. Hihi!






















Ibland tar det lite längre tid innan man får tillfälle att beskåda en av sina rockidoler från ungdomstiden i verkligheten. Jag fick vänta i mer än trettio år faktiskt.
I lördags vandrade vi längs med en massa luftballonger som markerade var muren hade funnits. Och när vi kom förbi Brandenburger Tor då fanns det en scen och där sjöng han: gamle Udo Lindenberg.




Keri im Oktober 1983


Samstag, 1. November 2014

Wandernd


Ich werde immer wieder fliehen.
Nicht nur der Sommer reißt mich fort.
Auch die Novembernebel ziehen
Mich mit sich. Es gibt keinen Ort,
Der mir gehört, an dem ich hause,
Wie einer, der lang bleiben will.
Ich mische mich ins Windgebrause,
Lös mich im Regen. Und bin still.
Wandernd fühl ich mich angekommen.
Und fern von Haus bin ich zu Haus.
Das Leben hat mich angenommen.
Zerrt mich hinauf, zieht mich hinaus.

Eva Strittmatter
Ich mach ein Lied aus Stille, 1973



Caspar David Friedrich


Seit mehr als sieben Jahren pendle ich nun schon zwischen Mittel- und Nordeuropa. Viele Male habe ich in dieser Zeit meinen Koffer oder meinen Rucksack gepackt. Inzwischen ist es Routine und ich muss aufpassen, dass ich vor lauter Routine nicht etwas Wichtiges vergesse. 

Heute fahren wir zuerst mal ordentlich im Dunkeln munkeln, und dann geht es weiter südwärts übers Novembermeer... Berlin und die Sächsische Schweiz stehen diesmal auf dem Programm. Dass ich dann nächsten Sonntag zum Nicht-Mauer-Jubiläum in Berlin sein werde, das habe ich beim Planen dieser Reise nicht einmal bedacht. Es hat sich so ergeben...




Das letzte Mal war ich im Februar 2001 mit den Kindern
für eine Woche in der Sächsischen Schweiz.








Gewohnt haben wir damals auf der Burg Hohnstein.



Toni war hier.



Auf der Basteibrücke hoch über der Elbe.



Schon damals... Unser Kletterkünstler!



Wildromantisch.



"Elbsandsteingebirge är en bergskedja i Tyskland och Tjeckien. Den tyska delen kallas också Sächsische Schweiz. Typisk är den pittoreskt utformade sandstenen som ger många tillfällen till bergsklättring. Bergskedjan täcker en yta på cirka 700 km² . Den utgörs av en sandstensplatå längs floden Elbe med vilt romantiska dalsänkningar och en mängd isolerade bergstoppar, bland vilka Schneeberg, Königstein, Bastei och Lilienstein är de mest bekanta." (Wikipedia)

Ja, då är det dags att besöka Tyskland igen. Sedan mer än sju år har jag pendlat och att packa väskan är så mycket rutin att jag får koncentrera mig verkligen för att inte glömma något viktigt. På vägen ner blir det lite fumlande i mörker idag som jag ännu inte lyckats delta i trots att eventet uppkom här på Västkusten. Men det är ju alltid i början av november och då brukar jag ju resa till Tyskland för min dotter fyller ju den sjunde. Den nionde fyller dessutom icke-muren 25 år. Det tänkte jag inte på när jag planerade den här resan. Det bara blev... 


Samstag, 25. Oktober 2014

Den stora sillperioden


Eine Heringsschwemme ist so ungefähr das komplette Gegenteil von einer Heuschreckenplage. Hier an der schwedischen Westküste haben die Heringe immer mal wieder für ziemliche Aufruhr gesorgt, wenn sie bei ihren Laichzügen der Küste so nahe kamen, dass man ihnen sogar mit den damaligen Fangmethoden sehr erfolgreich und in Massen zu Leibe rücken konnte. Damals entstanden viele Fischerdörfer mit zum Teil massenweisen Arbeitsgelegenheiten in all den Tranküchen, Einsalz- und Konservenfabriken. Und weil eine Schwemme keine Schwemme wäre, wenn es dann nicht auch wieder lange Perioden mit viel weniger Ertrag gäbe, so sind wir gerade in so einer Nicht-Schwemme und von den vielen Konservenfabriken sind kaum noch welche übrig.

Aber eigentlich reicht es ja, wenn zumindest eine der vielen Konservenfabriken noch übrig ist, die dann auch noch genau so viel produziert, dass die allerleckersten eingelegten Heringe bis hier zu mir in meine Straße finden. Ja, "Essen aus der Region" wie es im Buche steht. Heute war ich endlich mal auf der kleinen Insel, wo diese Konservenfabrik ihren Stammsitz hat. Und ich sage euch! Wenn ihr denkt, Schweden ist überall ein dünn besiedeltes Land, dann gibt es hier mal ein wenig schmale-Gassen-Italien-Feeling, wenn auch mit bunt bemalten Holzhäusern.

Mir hat es richtig gut gefallen, und das Wetter war uns auch gnädig nach einigen Tagen mit sehr viel Regen. Und da meine Kamera gerade eine totale Batterie-Nichtschwemme hatte, habe ich den Waldengel fleißig knipsen lassen, mit seiner erwachsenen und niemals von einer Nichtschwemme betroffenen Kamera. Aber immerhin habe ich die Bilder wenigstens selbst in meiner Dunkelkammer entwickelt. Na ja, Dreamteam halt, wie immer! :-)



Keri auf Klädesholmen


Maritim


Hier auch.


 Schmale Gassen


Ehemalige Konservenfabriken 


 Haus mit Anker


Schatz am Abgrund


 Kunst am Meer


Badestelle


Es gibt so viel Platz in Schweden... Aber auf dieser Insel hier 
gibt es keine Möglichkeit mehr, noch ein einziges Haus zu bauen


Klädesholmen aus der Ferne 


Dyrön im Abendlicht



Hur långt ifrån får maten komma för att få kalla sig "närproducerad"? Tre mil fågelvägen? En timme med bil? När vi åkte Vättern runt för några månader sedan fick jag ju beskåda mejeriet och de glada kossor som producerar min mjölk. Det är visserligen rätt långt till Hjo vid Vättern härifrån, men det finns minsann inte någon eko-mjölk från närmare håll. Då går det lite enklare med sillen, som jag gärna äter, ja, så gott som dagligen kan man nog säga. Sillen stoppas i burk bara tre mil fågelvägen härifrån eller en timme med bil. Idag gjorde vi en dagsutflykt dit för där har jag ännu inte varit. Och så åt vi ju sill förstås, årets och även de goda smakerna från tidigare år. Dessa finns normalt inte längre att köpa i butikerna. Men nu vet jag ett ställe där de ska finnas. Det ska jag testa!


Mittwoch, 22. Oktober 2014

...wie Pilze aus dem Boden


Im Gegensatz zum vergangenen Jahr habe ich in diesem langen Spätsommer eine gute Pilzernte eingefahren. Vor allem die leckeren Steinpilze gab es in Scharen, große Dinger, ja, beinahe wie in diesen russischen Märchenfilmen. Und oft war ich gar nicht extra zum Pilzesammeln im Wald, sondern zum Schätze suchen. Aber wenn nebenbei auch noch eine gute Mahlzeit abfällt, um so besser. :-)











Im Wald mache ich sogar freiwillig Mathe...




Nach getaner Arbeit: Mahlzeit!




Stilleben med sittunderlag



* * *



Flugsvampen lutar enbent med bullig kind.
Den blossar som en tomatskärm och en nyponhärmare.
Den har vit sidenstrumpa
och åtta gräddögon i rödmosigt ansikte.
Den bjuder ut sig vid stubben
och speglar sig rödskinande och god med solens
hjälp, med Guds hjälp och ingen vet allt;
Vrider och pöser av godhetsblänka och läckerglans.
Fariséen sitter tätt inunder som en tomte
ifall det skulle råka regna på ljugtakets pös.
Gamla tjänerinnegranar komma fram i schalar och buga
och räven plirar ur sin ormbunksprydda kula i ravinen:
Varen så goda! Ja, varen så goda!



Harry Martinson
Natur, 1934






Mittwoch, 1. Oktober 2014

Herbst ist... KültürZeit!


Trotz der vielen Arbeit im schönen Monat September - in Berlin hat ein neues Lehrjahr angefangen - habe ich immer mal wieder ein bisschen Kultur vernascht, denn die allseitig entwickelte sozialistische Persönlichkeit darf schließlich auch in stressigen Zeiten nicht verkümmern... Eine Fotoausstellung haben wir besucht und ein echtes Wikingerschiff angekiekt, na ja, die Reste jedenfalls. Aber auch die waren beeindruckend.

Dann waren wir zweimal im Kino, nachdem wir den Anfang der Abendstern-Saison natürlich wieder einmal verschusselt hatten. Der eine Film war ein preisgekrönter schwedischer Streifen über eine beinahe-Lawine, die sich zu einer innerfamiliären Naturkatastrophe mausert. Ein Film mit recht viel Psychoblabla, ja, wenn man so etwas mag. Sehr gut gemacht fand ich vor allem die burleske Darstellung der Wintersportindustrie. Schließlich waren wir im August auch einen Tag in Ischgl, und das war schon erschreckend. Wie gruselig es dort aussieht, wenn kein Schnee liegt: Plattgehobelte, denaturierte Hänge, Skilifte, Seilbahnen und Schneekanonen so weit das Auge reicht...




Richtig wunderbar dagegen war ein indischer Film, so einer von den seltenen, die wohl nicht in die großen Kinos kommen, aber eine große Herzenssache sind, ganz ohne ins Kitschige abzurutschen. Wo man Dinge in sich drin auftanken kann, die im Alltagstress gerne niedergetrampelt werden: das Gute und das Menschliche, das Einfache und das Gefühlvolle. Alles Sachen, die es nirgendwo zu kaufen gibt, haha, nicht mal online im Internet. Aber geht bloß nicht hungrig in diesen Film, dann ist er sicher ziemlich schwer auszuhalten. ;-)




Und gestern haben auch die Freunde der Kammermusik das erste Konzert der Saison erleben dürfen. Na, das war vielleicht was, sage ich euch! Ein ganz besonderes Streichquartett aus den USA stand auf dem Programm und die Stücke wurden vorher nicht bekanntgegeben. Hätte auch nix gebracht, denn es waren zum großen Teil eigene Arrangements. Und was für welche! Ich glaube nicht, dass ich so etwas schon mal erlebt habe. Aber schaut und hört einfach selbst:







Det finns somliga som inte tycker om att göra matsäck åt sig eller andra. Dem tillhör inte jag. Jag gillar faktiskt att göra matsäck och mina barn uppskattade väldigt mycket sina fulla matlådor som jag gjorde varje morgon under hela skoltiden och det hade aldrig fallit mig in att göra dem kvällen innan bara för att få kunna sova längre. Att göra matsäck eller en lunchbox åt någon annan kan till och med vara ödesdigert! Precis som andra saker... Och visst händer det mest förträffliga allra oftast när man minst räknar med det. Eller hur?


Dienstag, 23. September 2014

Herbstfarben auf N 64°


Ich wollte schon immer mal wissen, wie es zu dieser Jahreszeit in Nordschweden aussieht. In den Nachrichten hört man ja immer nur die Temperaturen und die Niederschläge. Ja, und wie sich die Dinge manchmal so entwickeln, so wurde ich letztes Wochenende von einem Nachtzug aus den 60er Jahren ein gutes Stück über den 64. Breitengrad entführt - und so konnte ich tatsächlich endlich einmal die schönen Farben und das besondere Licht dort im Norden zu dieser Jahreszeit erleben.

Einen Herbstanfang im Kalender, so wie in Deutschland, gibt es in Schweden ja nicht. Nur dass heute Tag- und Nachtgleiche ist, das kann man möglicherweise nachlesen. Ansonsten ist der Herbstanfang regional sehr unterschiedlich - denn er wird deklariert, wenn die Tagesmitteltemperatur an fünf Tagen hintereinander nicht mehr über 10 Grad hinauskommt. Das bedeutet, dass wir hier in Göteborg oft bis weit in den Oktober hinein Sommer haben, per Definition also. Hihi, so sind sie, die Nordmenschen...  Sympathisch, oder? :-)

Die Bilder hier sind alle aus dem offenen Zugfenster geknipst: Einmal am frühen Vormittag, als die Sonne noch mit dem Morgennebel gekämpft hat, und dann noch einmal am Abend. Und wie heißt es so schön in den Lied vom gelben Wagen: "Ich möchte ja so gerne noch bleiben... Aber der Wagen der rollt." Ach ja...


























Ack, äntligen, äntligen fick jag tillfälle att kolla hur det ser ut i norra Sverige så här års. Jag blev nämligen kidnappad av ett nattåg senaste helgen. Ett gammalt sådant till och med. Verkligen en härlig upplevelse! Jag hade gärna stannat längre på flera ställen, men tåget bara rullade vidare...