Mittwoch, 25. Juni 2014

Abenteuer!


Bei diesen Vorsorgeuntersuchungen gab es immer das eine oder andere Problem. Er sollte was malen. "Na ja, er malt nicht gern...", sagte meine Tochter. Dann sollte er was puzzeln. "Oh, puzzeln mag er gar nicht..." Durchgekommen ist er aber trotzdem immer. Weil er den Doc einfach vollgequatscht hat. Oder ihm ein Loch in den Bauch gefragt. Und wenn der gefragt hätte, ob er am Regal hochklettern könne, dann hätte er das sicher einfach gemacht.

Heute hat er seinen Namen geschrieben, in den Sand am Meer. Von rechts nach links und ein bisschen verkehrt herum. Aber er hat ihn geschrieben! Und die Muttermutter war echt beeindruckt. Außerdem haben wir einen schönen Matschpalast gebaut und noch andere coole Bauwerke. In die Steinzeit reisen wir regelmäßig oder ins Mumintal, Mittsommer haben wir gehörig gefeiert (schließlich war ich diesmal kein Anfänger mehr) und sogar auf einer unbewohnten Insel haben wir übernachtet. Im Wohnzimmer wird meine Stein- und Fossiliensammlung jeden Tag auf dem Teppich neu sortiert, und der Flur ist ständig voller Sand. Freilich, ein bisschen anstrengend ist es schon, aber auch sehr, sehr lustig.




Herr Mås flydde utomlands efter tre dagar. Nej, så mycket liv och rörelse står han inte ut med längre, det kan jag ju förstå. Så nu får mitt barnbarn göra lite allt möjligt, och jag mår bättre jag med. Dessutom är hans mamma inte med den här gången. Under min barndom gillade jag i alla fall mycket att semestra hos mina morföräldrar utan mina föräldrar. Man blir ju bortskämd på ett annat sätt då...























Insel-Abenteuer -- Keris Bilder -- Kennets Bilder


Donnerstag, 12. Juni 2014

Wunderlich


Ich bin mal wieder für ein paar Tage in Deutschland, neben einem kurzen Arbeitstreffen aber dieses Mal nur ganz und gar familiär. Im Eberswalder Drachenkopf, wo Kati nun ihr Zimmer hat, kenne ich inzwischen den harten Kern der Leute und brauche auf dem Flur und in der Gemeinschaftsküche nicht mehr zu erklären, wer ich bin. Auch in der Stadt habe ich mittlerweile meine Lieblingsplätze, einer ist mitten auf dem grünen Campus an einem kleinen Teich. Dort quaken am Abend die dicken Frösche und da kann einem auch mal einfach so eine Schafstelze begegnen...


Heute nach der Arbeit habe ich einen schönen Stadtrundgang gemacht. Und danach war ich dann auch noch im Wunderlich-Haus und habe mir dort die Ausstellung angeguckt. Es gibt eine ständige, eine wunderliche Ausstellung, und dann noch wechselnde, und eine solche zeigt gerade Kunst von Günter Grass. Er kommt sogar her am Sonntag zu einer Lesung, aber da habe ich schon was anderes vor...






 Denna bok borde jag läsa om någon gång.


 Mit seinen Gedichten habe ich noch nicht so viel Kontakt gehabt...


 Eine wunderliche Skulptur im Stadtpark von Eberswalde.


Montag, 9. Juni 2014

Ausflüge


Seit ein paar Jahren ist der Pfingstmontag in Schweden kein Feiertag mehr, aber er ist es immer noch in Deutschland, und also ist es eigentlich mein Lieblingsfeiertag, weil ich mir da freinehmen kann, und hier ist es ein ganz normaler Montag. Der Waldengel hat gerade lustigen Besuch aus Deutschland, und heute habe ich mich ihnen angeschlossen und zusammen haben wir gleich drei Inseln im südlichen Schärengarten unsicher gemacht. Das Wetter war ganz prächtig, sehr sonnig, aber nicht zu warm. Ein Café, das offen hatte, haben wir auch gefunden - Herz, was willst du mehr!








Ziemlich durstig und etwas sonnenverbrannt bin ich vorhin nach Hause gekommen, und vor der Haustür saß doch tatsächlich eines der sechs Meisenjungen. Zum Glück habe ich es gesehen! Großer Gott, ich hätte ja drauftreten können, denn es ist ja nur ein klitzekleiner Federball. Vorsichtig habe ich es aufgehoben. Und dann saß es eine Weile auf meinem Zeigefinger wie auf einem Ast... Ach, Gottchen, ganz leicht und klein hat es sich angefühlt, und doch schon irgendwie verwegen saß es da. Mit den Flügelchen hat es geschlagen, aber das Fliegen ging noch nicht so richtig. Ich habe es dann genauso vorsichtig in den Fliederbusch gesetzt, und nach einer Weile kamen auch die Vogeleltern angeflogen mit frisch gefangenem Futter und ich hoffe, dass der Kleine bald fliegen lernt...











Nu har fågelungarna tydligen lämnat boet, för jag hittade en liten unge på marken utanför dörren när jag kom hem efter en tur till öarna med vänner från Tyskland. (Annandagpingst är ju fortfarande en helgdag i Tyskland, hihi.) Ungen kunde ännu inte flyga, så jag plockade upp den mycket försiktigt och satte den i syrenbusken. Dit kom hans föräldrar snart med mat och jag hoppas att ungen lär sig flyga snabbt, för det finns gott om katter och skator här på gården.




WhereYouGo? - Jaaa, eine neue App und neue Abenteuer! :-)


Samstag, 7. Juni 2014

Wassermusik


Schon zum 30. Mal haben gestern die Göteborger Sinfoniker aus Anlass des Nationalfeiertages ein gratis-Konzert im Schlosspark gegeben. Während dieser 30 Jahre ist das Konzert insgesamt 3 Mal ins Wasser gefallen, also des schlechten Wetters wegen abgesagt worden. Gestern war es auch fast soweit. Die großen Zeltbahnen, die immer über der Bühne aufgehängt werden, sind inzwischen auch schon 25 Jahre alt, berichtete der Conférencier, und gestern mussten immer wieder Leute von der Feuerwehr mit langen Stangen das Wasser rausschubsen, damit die Bahnen nicht reißen und das ganze Wasser über den Musikern ausschütten.

Ich hatte vorsichtshalber meinen offenen Zeltling eingepackt, damit wir es uns auch bei schlechtem Wetter auf der Wiese gemütlich machen konnten. Erst haben die Leute ein bisschen komisch geguckt, als ich diesen praktischen Wetterschutz vor dem Konzert dort auf der Wiese aufgebaut habe, aber nachher, als es wirklich in Strömen anfing zu regnen, da kamen mehrere Leute und haben uns sogar fotografiert, weil wir es nämlich wirklich gemütlich und trocken hatten dort mit der Musik und dem Picknick, das ich eingepackt hatte.

Die Musikstücke waren vor allem nordisch, aber auch ein ungarischer Tanz wurde gespielt und eine Opernarie gesungen - und zum Schluss gab es das Finale aus Beethovens Neunter. Wow! Das war stark!


Musik i det blöta

Egentligen heter det Musik i det gröna, men igår var vattnet det dominerande elementet. Händel spelades dock inte, men en hel del andra fina stycken. Jag hade packat ner (och ställt upp) vindskyddet, så vi kunde njuta av musiken och fika trots regnet. Och när det till sists spelades och sjöngs finalen ur Beethovens nia, då blev jag rätt så rörd faktiskt...



 Nationalhymne - alle erheben sich - und die Fahne wird gehisst


 Aussicht aus unserer "Loge"


 Einer von der Tanzgruppe


Feucht-fröhliches Volksfest


 Ein etwas mitgenommenes Winkelement


 Mit Kind und Kegel


Nach dem Fest - ein Fest für die Möwen


video

"Freude schöner Götterfunken..."



Freitag, 6. Juni 2014

Resan fortsätter


Vättern runt, del 2: från Åmmeberg till Gränna

Det är mycket sällan jag är någorlunda finklädd. Men jag gillar faktiskt att titta på folk som är finklädda på ett speciellt sätt, inte överdrivet, men på något sätt stiligt och lite gammalmodigt. Bäst passar det förstås när man ser sådana människor i en miljö som fortfarande andas något av de goda gamla tiden... Övralid till exempel, och där speciellt Farfarstugan. Att få sitta där med utsikt över sjön och en god ostkaka, medan solen skiner och det fläktar precis lagom... och att dessutom då och då få titta på folk med sådana där stiligt-gammalmodiga kläder, medan man själv bara är klädd i dammiga och svettiga friluftskläder, ja, där är något som jag verkligen njuter av.

Och så kommer nu de bilder som jag tog på östra sidan av Vättern. Det blev många!






Auf der Ostseite des Vättern ist es insgesamt noch spannender und abwechslungsreicher als auf der waldreichen Westseite, und die zweieinhalb Tage haben absolut nicht ausgereicht, um alles auch nur oberflächlich zu erkunden. Denn dort gibt es Bergwerke, Steinbrüche, haufenweise Naturreservate, alte Klöster, ein Schloss, den großen Vogelsee gleich um die Ecke, einen steilen Berg am Ufer, den berühmtesten Runenstein und mehrere hübsche kleine Orte. Und natürlich habe ich deshalb auch viel mehr Bilder geknipst als auf der anderen Seite. ;-) Viel Spaß damit! Ich muss jetzt nämlich gleich raus auf die grüne Wiese gehen und unseren Nationalfeiertag feiern.


Donnerstag, 5. Juni 2014

Kinderzimmer


Ja, ja, Rotfüchse in der Stadt und Blaumeisen in der Ventilation... Schon voriges Jahr hatte ein Meisenpaar hier bei uns direkt neben der Haustür in einem Ventilationsschacht gebrütet. Dieses Jahr habe ich ein bisschen genauer hingeguckt und auch mal die Kamera zu Hilfe genommen. Die beiden Eltern sind schwer beschäftigt, denn die Brut ist immer hungrig. Lustig ist, dass sie oft auf meinem Fahrrad kurz Halt machen und die Lage peilen, bevor sie in die Hausecke fliegen, um sich schließlich durch die schmalen Ritzen zu quetschen. Wenn ich im Schlafzimmer am Rechner sitze, dann höre ich die Kleinen piepsen. Aber auch wenn sich eine Elster nähert, höre ich es, denn dann schimpft die Meisenmama wie ein Rohrspatz. Dabei sind die Kleinen dort drinnen sowohl vor den Katzen also auch vor den Elstern oder Krähen sicher. Noch. Denn bald werden sie ausfliegen - und dann wird es gefährlicher. Mal sehen, ob ich diesen Moment erwische.





En kull blåmesungar bor i ventilationen direkt intill ytterdörren och det är redan andra året som jag ser och hör hur jobbigt det är att föda upp ett litet gäng blåmesar som tydligen alltid är hungriga. Gulligt hur mamman och pappan mellanlandar på min cykel för att sedan dyka ner mellan springorna. Jag hoppas att jag ser när de små kommer ut för första gången. Och jag hoppas att de sedan inte blir uppätna av skatorna direkt, för även de har ju hungriga ungar.




















Dienstag, 3. Juni 2014

Keri flygare


Vättern runt, del 1: från Habo till Olshammar

Att runda en sjö är något som jag tycker om och som jag har gjort många gånger, oftast till fots, men även på cykel eller med båt, ibland till och med simmande - inifrån längs med sjöns stränder, för det är kul att vara i samma ögonhöjd med vattenfåglarna och att titta på träden och allt annat runt sjön ur detta perspektiv. Att runda en så stor sjö som Vättern har jag nog inte gjort förut, ja, det är ju lite som att runda ett hav...

Nu efter dessa fyra dagar kan jag säga att Vättern gjorde ett större intryck på mig än Vänern och jag vet ännu inte riktigt vad det beror på. Kanske för att det finns en hel del höjder runtomkring, och att se ner från dessa höjder på denna sjö det är nog verkligen något unikt, och varje gång är det dessutom något annat. Vattnet skiftar färg och struktur, luften är mer eller mindre genomskinlig, och det var aldrig så många båtar ute som det brukar vara här utanför i skärgården, bara några få - och även det ger sjön en speciell karaktär, tycker jag. Där ute får den vara för sig själv, och det är ju inte så många öar heller som gör att den stora vidden skärs i många små bitar.

Och vackra platser finns det runtomkring! På västra sidan är mina favoriter Hjo och sedan trakterna mellan Tiveden och sjön, som Folke Dahlberg helt enkelt kallar för Sjötiveden. Vackra kyrkor fick vi se i Habo och i Brandstorp, ja, träkatedralen i Habo bjöd till och med på gudstjänst när vi kom förbi, med manskör och sådant, där vi dessutom blev välsignade inför resten av resan...


Hm, riktigt har jag ännu inte smält alla dessa upplevelser och intryck, men för att hjälpa till läser jag nu Dahlbergs texter, som med sitt lyriska språk och de vackra teckningarna sjunker in som små pusselbitar bland mina egna blygsamma iakttagelser.





Diese Vätternrundfahrt war wirklich etwas ganz besonderes. Einen so großen See habe ich vorher noch nie umrundet, und es war wie eine kleine Weltreise, mit ganz unterschiedlichen Land- und Ortschaften. Ja, am besten ich erzähle ein bisschen mit den Bildern, die ich gemacht habe. Heute die von der Westseite des Sees.





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Övervuxen båt, av Folke Dahlberg. Ägare: Mariestads kommun